Hallo Leute,
ein Arbeitskollege von mir interessiert sich sehr stark für ein 116m² Reihenhaus eines überregional tätigen Bauträgers - der realisiert in Erlangen am Stromerweg eine große Reihenhaussiedlung.
Er hat mir ein Expose gezeigt und wir haben eine Weile darüber diskutiert. Er hat mittlerweile schon kostenpflichtig reserviert. Ich möchte ihm gerne ein paar gute Tipps geben und warne davor, allzu forsch ranzugehen. Aber weil wohl schon alle 140m² Häuser und die Endhäuser weg sind, eilt es ihm wohl.
Ja, der Preis ist für Erlangen tatsächlich attraktiv. Aber wenn was günstig ist frag ICH mich warum.. Nachtigall und so.
- WEG statt Realteilung (mit merkwürdiger Regelung zu Fassade und Dach, ist zwar Gemeinschaftseigentum, aber jeder ist für seinen Anteil selbst verantwortlich), Kosten für Verwalter
- Wärmecontracting (100 prognostizierte Kosten, davon 70 Grundgebühr *uff*)
- keine 200m von einer jetzt 2, bald 4 gleisigen Eisenbahnverkehrsader (dafür aber auch nahe S-Bahnhof und dem zukünftigen Siemens Campus)
- im Standardpreis fehlen Bodenbeläge und Malerarbeiten (die gibts nicht mal als extra) und Fliesen und Montage im Bad/WC (gibts als extra für ein paar 1000)
- Im DG ist eine Seite Abstellraum. Er fragt nach ob man die weglassen könnte: Nein, die muss da aus Schallschutzgründen hin, aber sie können die ja dann entfernen. Den Hinweis das sowas ggf. eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung darstellt kam dann nur von mir.
- praktisch kein eigener Gestaltungsraum mehr (z.B. Steckdosenanordnung, elektrische Rolläde etc..)
Er sieht es als Ersatz für die Mietwohnung und nicht als Endlösung. Geld aufm Sparbuch bringt derzeit eh nichts und mit der vorherigen Kaltmiete lässt sich locker der Kredit tilgen. Lage ist gut für Verkauf oder Vermietung.
Legitimer Ansatz, oder? Außerdem gibts halt auch keine echten Alternativen.
Ich würde jetzt das Vertragswerk prüfen lassen. Wer macht sowas? Auch im Hinblick auf z.B. Vollständigkeit und was kostet sowas ca. ?
Und macht hier eigener Bausachverstand noch Sinn? Die Häuser stehen wohl schon, Fenster sind drin, Dach ist drauf.
Der BT bietet TÜV-Abnahme an, habe oft gelesen Geld nicht wert. Alternativen?
ein Arbeitskollege von mir interessiert sich sehr stark für ein 116m² Reihenhaus eines überregional tätigen Bauträgers - der realisiert in Erlangen am Stromerweg eine große Reihenhaussiedlung.
Er hat mir ein Expose gezeigt und wir haben eine Weile darüber diskutiert. Er hat mittlerweile schon kostenpflichtig reserviert. Ich möchte ihm gerne ein paar gute Tipps geben und warne davor, allzu forsch ranzugehen. Aber weil wohl schon alle 140m² Häuser und die Endhäuser weg sind, eilt es ihm wohl.
Ja, der Preis ist für Erlangen tatsächlich attraktiv. Aber wenn was günstig ist frag ICH mich warum.. Nachtigall und so.
- WEG statt Realteilung (mit merkwürdiger Regelung zu Fassade und Dach, ist zwar Gemeinschaftseigentum, aber jeder ist für seinen Anteil selbst verantwortlich), Kosten für Verwalter
- Wärmecontracting (100 prognostizierte Kosten, davon 70 Grundgebühr *uff*)
- keine 200m von einer jetzt 2, bald 4 gleisigen Eisenbahnverkehrsader (dafür aber auch nahe S-Bahnhof und dem zukünftigen Siemens Campus)
- im Standardpreis fehlen Bodenbeläge und Malerarbeiten (die gibts nicht mal als extra) und Fliesen und Montage im Bad/WC (gibts als extra für ein paar 1000)
- Im DG ist eine Seite Abstellraum. Er fragt nach ob man die weglassen könnte: Nein, die muss da aus Schallschutzgründen hin, aber sie können die ja dann entfernen. Den Hinweis das sowas ggf. eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung darstellt kam dann nur von mir.
- praktisch kein eigener Gestaltungsraum mehr (z.B. Steckdosenanordnung, elektrische Rolläde etc..)
Er sieht es als Ersatz für die Mietwohnung und nicht als Endlösung. Geld aufm Sparbuch bringt derzeit eh nichts und mit der vorherigen Kaltmiete lässt sich locker der Kredit tilgen. Lage ist gut für Verkauf oder Vermietung.
Legitimer Ansatz, oder? Außerdem gibts halt auch keine echten Alternativen.
Ich würde jetzt das Vertragswerk prüfen lassen. Wer macht sowas? Auch im Hinblick auf z.B. Vollständigkeit und was kostet sowas ca. ?
Und macht hier eigener Bausachverstand noch Sinn? Die Häuser stehen wohl schon, Fenster sind drin, Dach ist drauf.
Der BT bietet TÜV-Abnahme an, habe oft gelesen Geld nicht wert. Alternativen?
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