mercredi 8 octobre 2014

Wasserschäden - wie sieht eine zielgerichtete Ursachenklärung aus?

Hallo zusammen,



ich habe in den letzten Wochen nach Starkregen an zwei Stellen je einen kleinen Wassereinbruch festgestellt. Wir wohnen knapp 3 Jahre im neu gebauten Haus und beide Stellen waren in der Bauphase bzw. kurz danach schon mal naß. Im folgenden nur zur Art der nassen Stellen kurze Erläuterung:



1. kleiner waagrecht liegender Fleck ca. 20x4 cm oben an einer Assenwand im Wozi direkt an Kante unter der Decke und in Ecke zu angrenzendem Festglasfensterelement auf anderer Wand. Diese Stelle wurde bereits früher naß, zuerst (damals sichtbar am unverputzten T8-Mauerwerk) als noch die drüberliegende Balkonabdichtung fehlte. Balkone sind wie Decke 22cm dick massiv Beton (aufbetonierte Filigranplatten) mit Iso-Körben seitlich an die Decke angehängt.

Später nochmal kurz vor Einzug erneut nass bei Schlag- und Starkregen, damals fehlte noch der Aussenputz. Damals wurde dieser als mögliche Ursache vom Architekten angeführt, was ich schon bauchmässig bezweifelte.



(2. ortbetonierte, ungedämmte Kellerwand unter der Garage, "Keller" unterm Garagentor zur gepflasterten Hofeinfahrt hin. In der Wand gibt es mehrere kreisförmige, mit Kunststoffkappen verschlossene kleine Löcher ca. d=3cm (? hab sie noch nie geöffnet), die wohl von der Schalung herrühren. (Ist da ggf. ein durchgehendes Rohr drin?)

Genau da läuft an einer davon nicht nur Wasser rein und in einer weiterhin leicht nassen Spur zum Boden des Kellers, sondern dieses Wasser ist / war schon mal schwarz ölig.)



V.a. bei der ersten Stelle frage ich mich, ob / welche technischen Mittel es gibt, einen Weg des Wassers durch Wände und Decke zu ermitteln und sicher zu diagnostizieren? Natürlich frage ich mich auch, welche Stellen als Eintrittsstellen in Frage kämen bzw. wie die Methode aussehen muss, um diese zu verifizieren?



Ich habe nun wieder meinen Architekten (der mit LP5-9 beauftragt war) informiert, der möchte es sich anschauen und dann gleich einen "großen Termin mit allen angrenzenden Gewerken" zur Besichtigung und Klärung durchführen.



Meine Sorge: Wir hatten genau dieses jetzt wieder angekündigte Vorgehen ("großer Termin") schon mal vor einem Jahr bei einer anderen Stelle, als die Balkonabdichtung "verdächtig" war. Damals empfand ich das Vorgehen als sehr unanalytisch und unsystematisch, "man" hatte nur Vermutungen und hat darauf den Abdichter verknackt, nochmal eine Schicht über die ganze Länge von 6m drüberzuziehen (der Balkonaufbau liess dies zu.). Die damaligen Flecken in der Decke wurden getrocknet und nachgestrichen. Danach schien es trocken zu bleiben, aber sicher bin ich mir bis heute nicht, ob der Fehler wirklich gefunden und abgestellt wurde.

An der jetzt neuen nassen Stelle scheint es mir noch schwieriger als damals und ich möchte nicht mehr auf reinen Verdacht womöglich irgendwas aufreissen und irgendwas machen lassen, ohne die Ursache nachzuweisen.



Deshalb erst mal folgende Fragen (vor meinem Termin mit dem Architekten):

- welche technischen Möglichkeiten gibt es generell zur Ursachenklärung (Feuchte innerhalb Decke und Wand orten ...?) und wer kann sowas durchführen?

- wie soll ich mich ggü. Architekt und HW verhalten, falls wieder sowas wie damals kommt und ich vom Vorgehen nicht überzeugt bin? Was ist, neben der technischen, aus rechtlicher Sicht als BH geboten?

- was ist in der Zwischenzeit zu tun, um Schäden zu vermeiden?



Vielen Dank,

Gruß

Seev





Wasserschäden - wie sieht eine zielgerichtete Ursachenklärung aus?

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