lundi 6 octobre 2014

Dämmung mit Dampfbremse oder Dampfsperre und alter Dachpappe

Hallo,



ich möchte einen bestehendes Dach wärmedämmen und habe von zwei Experten zwei verschiedene Informationen erhalten.



Der Dachaufbau/Bestand sieht wie folgt aus:



- Eternit

- Lattung (entlang der Sparren) und Konterlattung (Dimensionierung nicht ganz klar)

- Dachpappe (Bitumen-Dachpappe Villas RP 450/23)

- 24 mm Fichtenbretter

- 12 cm tiefe Sparren



Sieht so aus: http://ift.tt/1uQrycq

(seitlicher Schnitt war leider nicht fotografierbar)



Nun soll darunter folgende Konstruktion vorgenommen werden:



- Aufdopplung neben den Sparren längs mit 5x20 cm Latten

- 20 cm Klemmfilz (Zwischensparren)

- Quer 5x8 Lattung

- 8 cm Mineralwolle (Untersparrendämmung um Wärmebrücken unter den Sparren zu minimieren)

- Dampfbremse

- 4x6 cm Lattung längs (Installationsebene)

- Lehmtrockenbauplatten



Sähe gemeinsam so aus: http://bit.ly/1trlrpd



Die Frage betrifft die Hinterlüftung. Experte 1 sagt, das Glück bei diesem Bestand wäre, dass die Dachpappe mit den Jahren diffusionsoffen geworden wäre und der Klemmfilz direkt an die Schalung gehen darf. Der andere meinte es müssten innen 4 cm Hinterlüftung gelassen werden. Das wäre natürlich recht aufwändig weil man extra dünne Bretter o.ä. zwischen den Sparren

einziehen müsste um den Klemmfilz weg zu halten.



1. Frage: Muss/soll man 4 cm Luft lassen?



2. Frage: Ebenfalls Uneinigkeit herrscht bei der Frage ob Dampfbremse oder Dampfsperre: Eine Dampfbremse wäre angenehmer zu verarbeiten, da geringfügige Lücken keine Katastrophe wären. Außerdem wären statt einer Dampfbremse auch verklebte OSB-Platten möglich, die man statt der zweiten Lattung verwenden könnte. Da bin ich persönlich mir hinsichtlich des Gewichtes allerdings nicht so sicher und im Bereich der Dachflächenfenster müsste man erst recht stückweise eine Dampfbremse anbringen.



Was ist besser Dampfbremse oder Dampfsperre?



3. Bei der Frage nach einer feuchtevariablen Dampfbremse wurde mir gesagt das würde kaum noch verbaut. Es würde reichen wenn die in der Dämmschicht entstandene Feuchtigkeit im Sommer verdunstet. Stimmt das?



4. Frage: Darf/soll ich den Raum hinunter zur Traufe etwas mit Mineralwolle füllen?



5. Frage: Ist der Aufbau so noch immer Stand der Technik? Auch aus ökologischer Sicht? Mir scheint diese Dämmvariante wird Reflexartig vorgeschlagen.



Würde mich über euer Feedback sehr freuen!





Dämmung mit Dampfbremse oder Dampfsperre und alter Dachpappe

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