jeudi 9 octobre 2014

Dachdämmung im Altbau mit welchem Material?

Hallo Dachexperten,



ich beschäftige mich jetzt schon seit einiger Zeit mit dem Thema Dachdämmung und will nun auch mal eure Meinung dazu hören. Wir wollen das Dachgeschoss in unserem 1935er Einfamilienhaus renovieren und dabei auch eine Dämmung einbauen. Die bisherige Deckung besteht aus ca. 40 Jahre alten Doppelmuldenziegeln, bei denen die horizontale Zwischenspalte zugemörtelt wurde. Eigentlich sieht das alles noch sehr gut aus, da wir aber das Dach dämmen sowie die Fassade streichen lassen wollen und deshalb eh ein Gerüst brauchen, wollen wir auch gleich neu eindecken. Die Dachfläche beträgt ca. 100qm, die Dachneigung 45 Grad. Der Dachaufbau ist folgendermaßen:



- Ziegel und Lattung

- keine Unterspannbahn!

- Sparren 12 x 8cm

- Heraklith-Platte ca. 4cm

- Kalkputz ca. 1cm



Von innen wurde nur die alte Tapete entfernt und neue Dosen gesetzt, der Putz ist bis auf ein paar kleine Risse eigentlich in Ordnung. Unsere Überlegung war nun, den Innenaufbau so zu lassen und deshalb zwischen bzw. auf den Sparren zu dämmen. Auf der Westseite haben wir einen anderthalb Meter hohen Drempel ohne Fenster, deshalb soll auch eine neue Gaube oder mindestens ein neues Dachflächenfenster eingebaut werden. Nun haben wir schon drei Angebote von drei verschiedenen Dachdeckern eingeholt und natürlich drei verschiedene Empfehlungen bekommen:



1. Folie über Sparren, dazwischen 120mm Steinwolle-Filz (Rockw...), darauf 80mm Steinwolle-Platten - U << 0,24 notwendig!?

2. Folie auf Sparren plus 120mm PUR-Platten (Linith...) - der Zwischensparrenraum kann/soll also ungenutzt frei bleiben!?

3. 80mm Holz-Aufdachdämmung (Steic...), zwischen den Sparren Zellulose (Isofl...) - laut U-Rechner kein Feuchteschutz!?



Die reinen Dämmungskosten der erste Variante liegen (wegen der drei Arbeitsschritte!?) preislich über den anderen beiden, insgesamt ist aber der dritte Anbieter teurer als die vergleichbaren ersten beiden. Mir ist vor allem ein guter Hitze- und Schallschutz bei überschaubaren Kosten wichtig, die leider widersprüchlichen Diskussionen zum Thema Wärmespeicherkapazität/Phasenverschiebung habe ich schon mitbekommen. Also müsste wegen der geringen Dämmmaterialdichte doch Variante 2 ausscheiden, und die fehleranfällige Schlaufenverlegung sowie die Schimmelgefahr bei Variante 1 schrecken mich ab. Holz/Zellulose mit seinen Vorteilen sagt mir eigentlich auch mehr zu, aber das große Gewicht im alten Dachstuhl verunsichern mich etwas.



Ist leider doch etwas umfangreicher geworden als erhofft, aber was würdet ihr empfehlen bzw. wie entscheiden und warum?



Danke und viele Grüße,

Lirost





Dachdämmung im Altbau mit welchem Material?

Aucun commentaire:

Enregistrer un commentaire