Damit:
Inklusion ist Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch mit oder ohne Behinderung überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
ist es wohl auch im Jahr 2014 offenbar nicht weit her!
Beispiele:
Unser Sohn nach einem Unglück wegen eines fehlenden Geländers seit 9 Jahren vom Hals abwärts gelähmt 34 Jahre jung und sonst Gesund und lebensfroh. Elektro-Rolli 150 kg schwer plus Fahrer, gesamt ca. 250 kg.
Friedhofsbesuch, schöne neue Kieswege. Diese leider wohl nicht richtig befestigt.
Rolli fährt sich fest, kein vor und zurück mehr möglich, die Feuerwehr muss Hilfe leisten...
Wer plant und baut so etwas?
Zahnarztbesuch, Neu gebaute moderne Praxis mit allem Schnickschnack. Auf Frage wg. Rolli vor dem Besuch die Antwort klar geht, Rampe vorhanden.
Und was war?
Eingangsbereich mit 5 Stufen, Rampe besteht aus zwei Alu-Profilen die auf die Stufen gelegt werden sollen.
Hinein kommen wir mit Mühe und Not, Rolli bleibt an der obersten Stufe hängen mit 4 Leuten und viel Kraft soeben geschafft. Gleicher Rückweg ausgeschlossen. Also Rettungswagen gerufen, der weigert sich zuerst Sie sind doch herein gekommen, dann kommen Sie auch wieder heraus Ein Anruf bei der heimischen Feuerwehr bringt die örtliche Feuerwehr dann zum Handeln.
Köln Rheinufer, nach Ausfahrt aus dem Parkhaus geht es ein paar hundert Meter über sehr schickes Kopfsteinpflaster rumpelnd hinunter zum Ufer. Und dann die schöne Außengastronomie 5 Stufen hoch. Also außen herum und dann kommts. Alles ist von einem Star-Architekten (sagt der Gastronom) neu gestaltet worden Ergebnis, schöne dicke Steine mit breiten Fugen mit bis zu 4 cm Höhenunterschieden. Toll! Die Eltern tragen die Dreiräder der Kinder da kein Fahren möglich. Mütter mit Kinderwagen nehmen den Rasen statt Weg, sonst kein durchkommen...
Mittelzentrum Fußgängerzone. Seit 26.09 neu eröffnetes und komplett umgebautes/umgestaltetes Juweliergeschäft. Sehr schick das alles. Mutter entdeckt in der Auslage eine schöne Uhr. Kaufen? Nicht kaufen? mal sehen. Leider im wirklich großzügigen Eingangsbereich direkt vorne eine 16 cm hohe (sehr schicke) Stufe. Leider unüberwindlich! Der nette Verkäufer bietet Seine Hilfe an, Aussichtslos. (s.o.) Die Mutter kauft die Uhr ohne uns, wir schauen durch das Schaufenster von draußen zu. Gottseidank kein Regen...
Wohnort Neues Brillengeschäft. Nur 200 m von der Wohnung entfernt. Nichts geht, da Eingangsbereich wie bei dem Juwelier...
So, was denkt Ihr nun wie meine (wirklich unmaßgebliche) Meinung zu bzw. über heutige Bauherren-Architekten-Planer in Bezug auf Inklusion ist?
Freundliche Grüße
Inklusion ist Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch mit oder ohne Behinderung überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
ist es wohl auch im Jahr 2014 offenbar nicht weit her!
Beispiele:
Unser Sohn nach einem Unglück wegen eines fehlenden Geländers seit 9 Jahren vom Hals abwärts gelähmt 34 Jahre jung und sonst Gesund und lebensfroh. Elektro-Rolli 150 kg schwer plus Fahrer, gesamt ca. 250 kg.
Friedhofsbesuch, schöne neue Kieswege. Diese leider wohl nicht richtig befestigt.
Rolli fährt sich fest, kein vor und zurück mehr möglich, die Feuerwehr muss Hilfe leisten...
Wer plant und baut so etwas?
Zahnarztbesuch, Neu gebaute moderne Praxis mit allem Schnickschnack. Auf Frage wg. Rolli vor dem Besuch die Antwort klar geht, Rampe vorhanden.
Und was war?
Eingangsbereich mit 5 Stufen, Rampe besteht aus zwei Alu-Profilen die auf die Stufen gelegt werden sollen.
Hinein kommen wir mit Mühe und Not, Rolli bleibt an der obersten Stufe hängen mit 4 Leuten und viel Kraft soeben geschafft. Gleicher Rückweg ausgeschlossen. Also Rettungswagen gerufen, der weigert sich zuerst Sie sind doch herein gekommen, dann kommen Sie auch wieder heraus Ein Anruf bei der heimischen Feuerwehr bringt die örtliche Feuerwehr dann zum Handeln.
Köln Rheinufer, nach Ausfahrt aus dem Parkhaus geht es ein paar hundert Meter über sehr schickes Kopfsteinpflaster rumpelnd hinunter zum Ufer. Und dann die schöne Außengastronomie 5 Stufen hoch. Also außen herum und dann kommts. Alles ist von einem Star-Architekten (sagt der Gastronom) neu gestaltet worden Ergebnis, schöne dicke Steine mit breiten Fugen mit bis zu 4 cm Höhenunterschieden. Toll! Die Eltern tragen die Dreiräder der Kinder da kein Fahren möglich. Mütter mit Kinderwagen nehmen den Rasen statt Weg, sonst kein durchkommen...
Mittelzentrum Fußgängerzone. Seit 26.09 neu eröffnetes und komplett umgebautes/umgestaltetes Juweliergeschäft. Sehr schick das alles. Mutter entdeckt in der Auslage eine schöne Uhr. Kaufen? Nicht kaufen? mal sehen. Leider im wirklich großzügigen Eingangsbereich direkt vorne eine 16 cm hohe (sehr schicke) Stufe. Leider unüberwindlich! Der nette Verkäufer bietet Seine Hilfe an, Aussichtslos. (s.o.) Die Mutter kauft die Uhr ohne uns, wir schauen durch das Schaufenster von draußen zu. Gottseidank kein Regen...
Wohnort Neues Brillengeschäft. Nur 200 m von der Wohnung entfernt. Nichts geht, da Eingangsbereich wie bei dem Juwelier...
So, was denkt Ihr nun wie meine (wirklich unmaßgebliche) Meinung zu bzw. über heutige Bauherren-Architekten-Planer in Bezug auf Inklusion ist?
Freundliche Grüße
Bauherren-Planer-Architekten und Inklusion
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