Wir haben die Möglichkeit, ein teilunterkellertes Reihenmittelhaus (Flachdach-Bungalow) von 1970 zu erwerben (120m² EG / 60m² UG). Durch dessen L-Form entstehen von den Nachbarn sicht- und schallgeschützte U-förmige Terassen- bzw. Gartenbereiche, in perfekter Süd-Süd-West-Ausrichtung und Randlage. Eingang und Nassräume zur Straße im Norden.
Ich würde gerne eine grobe Vorstellung von den Kosten der wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bekommen. Mir ist klar, dass im Einzelfall immer Sonderbedingungen auftreten können, die ein Vorhaben extrem verteuern. Uns interessieren noch drei weitere Häuser. Bevor ich die konkreten Bedingungen überall professionell einschätzen lasse, muss ich also vorsondieren. Daher bitte ich um Erfahrungswerte unter der Prämisse, dass keine erschwerenden Umstände vorliegen. So weiß ich zumindest, dass es auf keinen Fall billiger wird. Das ist ein wichtiges erstes Kriterium.
Es stünden an:
Teilaufstockung
zusätzliches Staffel-OG mit ca. 45m² BGF, das auf zwei Außenmauern und tragender Innenmauer aufsäße. Problemlose Statik kann unterstellt werden, weil viele der baugleichen Bungalows einen ebensolchen "Aufsatz" haben.
Neues Dach (oder nur Dämmung?)
Das Dach wurde in der ganzen Zeit wohl nur mal neu abgedichtet und müsste unbedingt gut gedämmt werden (strebe U-Wert +/- 0,12 an). Da für die Aufstockung sowieso aufgemacht wird, erwäge ich eine komplette Entfernung und Neuaufbau mit Anhebung des Daches für mehr lichte Raumhöhe (wirkt insb. im WZ drückend niedrig und nicht stimmig mit Raumgröße, man könnte Decke abhängen (ggf. KWL Leitungen), zudem bin ich sehr groß und Altbau-Wohnungen gewöhnt).
neue Fenster
verbaut sind alte doppeltverglaste Fenster: 5 normale (ca. 120x120), 2 große (ca. 140x400), ein mittelgroßes (ca. 140x200) und eine Terassentür.
Fassadendämmung (U-Wert +/- 0,15)
straßenseitg 15m Hausfront, gartenseitig 10m + auskragendes "L" 5m + 2x5,5m
mehr als 20 cm Dämmung wird nicht gehen, damit es aktuell 5cm Mineralwolle unter (Ethernit?-)Vorhangfassade
Nachträglicher Einbau einer (Gas-)Heizung
Aktuell wird komplett mit Strom geheizt (Mix aus Elektro-FBH im Estrich, Nachtspeicher und Direkt-Strahler (!)). Zudem ist ein Kamin vorhanden. Ich tendiere zu normalen Heizkörpern - FBH wird wohl zu teuer, wenn alle Böden samt Estrich raus müssen (und wer weiß, vielleicht ist in 25 Jahren die Elektro-FBH wieder in...). Wegen nur Teilunterkellerung ist eine Leitungsführung an der Kellerdecke dummerweise nicht zu allen Räumen möglich. Hausanschlusskosten sind beim Energieversorger angefragt, mich interessieren hier nur die zu erwartenden Kosten im Haus selbst.
Grundsätzlich wäre ich auch für andere Heizungsarten offen, aber WP scheidet wahrscheinlich mangels FBH aus, Garten für Erdkollektor zu klein, keine Zufahrt für Bohrung möglich, LWP nicht effizient genug ohne FBH. Täglich Holz oder Pellets einlegen ist mir zu umständlich.
Aus Komfortgründen hätte ich eigentlich gerne auch eine KWL, aber da müsste mehr über Leitungsführungsmöglichkeiten bekannt sein. Könnte man aber ggf. bei neuem Dach auch an der Decke führen...
Ich würde gerne eine grobe Vorstellung von den Kosten der wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bekommen. Mir ist klar, dass im Einzelfall immer Sonderbedingungen auftreten können, die ein Vorhaben extrem verteuern. Uns interessieren noch drei weitere Häuser. Bevor ich die konkreten Bedingungen überall professionell einschätzen lasse, muss ich also vorsondieren. Daher bitte ich um Erfahrungswerte unter der Prämisse, dass keine erschwerenden Umstände vorliegen. So weiß ich zumindest, dass es auf keinen Fall billiger wird. Das ist ein wichtiges erstes Kriterium.
Es stünden an:
Teilaufstockung
zusätzliches Staffel-OG mit ca. 45m² BGF, das auf zwei Außenmauern und tragender Innenmauer aufsäße. Problemlose Statik kann unterstellt werden, weil viele der baugleichen Bungalows einen ebensolchen "Aufsatz" haben.
Neues Dach (oder nur Dämmung?)
Das Dach wurde in der ganzen Zeit wohl nur mal neu abgedichtet und müsste unbedingt gut gedämmt werden (strebe U-Wert +/- 0,12 an). Da für die Aufstockung sowieso aufgemacht wird, erwäge ich eine komplette Entfernung und Neuaufbau mit Anhebung des Daches für mehr lichte Raumhöhe (wirkt insb. im WZ drückend niedrig und nicht stimmig mit Raumgröße, man könnte Decke abhängen (ggf. KWL Leitungen), zudem bin ich sehr groß und Altbau-Wohnungen gewöhnt).
neue Fenster
verbaut sind alte doppeltverglaste Fenster: 5 normale (ca. 120x120), 2 große (ca. 140x400), ein mittelgroßes (ca. 140x200) und eine Terassentür.
Fassadendämmung (U-Wert +/- 0,15)
straßenseitg 15m Hausfront, gartenseitig 10m + auskragendes "L" 5m + 2x5,5m
mehr als 20 cm Dämmung wird nicht gehen, damit es aktuell 5cm Mineralwolle unter (Ethernit?-)Vorhangfassade
Nachträglicher Einbau einer (Gas-)Heizung
Aktuell wird komplett mit Strom geheizt (Mix aus Elektro-FBH im Estrich, Nachtspeicher und Direkt-Strahler (!)). Zudem ist ein Kamin vorhanden. Ich tendiere zu normalen Heizkörpern - FBH wird wohl zu teuer, wenn alle Böden samt Estrich raus müssen (und wer weiß, vielleicht ist in 25 Jahren die Elektro-FBH wieder in...). Wegen nur Teilunterkellerung ist eine Leitungsführung an der Kellerdecke dummerweise nicht zu allen Räumen möglich. Hausanschlusskosten sind beim Energieversorger angefragt, mich interessieren hier nur die zu erwartenden Kosten im Haus selbst.
Grundsätzlich wäre ich auch für andere Heizungsarten offen, aber WP scheidet wahrscheinlich mangels FBH aus, Garten für Erdkollektor zu klein, keine Zufahrt für Bohrung möglich, LWP nicht effizient genug ohne FBH. Täglich Holz oder Pellets einlegen ist mir zu umständlich.
Aus Komfortgründen hätte ich eigentlich gerne auch eine KWL, aber da müsste mehr über Leitungsführungsmöglichkeiten bekannt sein. Könnte man aber ggf. bei neuem Dach auch an der Decke führen...
Kosten Sanierung + Teilaufstockung Bungalow von 1970
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