vendredi 2 septembre 2016

Fenster in Altbau ausgetauscht - Schlechte Beratung zu spät erkannt

Hallo Leidensgenossen und Hallo an diejenigen, die schon glücklich im Eigenheim sitzen. Hallo Profis :winken
Wir möchten gerne herausfinden, wie wir am besten mit der folgenden Situation umgehen:

* Wie ist der Stand? Warum ist das Murks? *
Unser Altbau von 1950 hat acht neue, 2-fach verglaste Fenster bekommen (Fenster+Rahmen beide Uf 1.0 W/m²K EN 673). Vor dem Einbau wurden die Wangen mit Gipsputz (ja.. GIPS! Knauf Rotband) glatt geputzt, bevor das Fensterdichtband daran angeklebt wurde. Wir wissen inzwischen, dass damit ein Paradies für Schimmelpilze geschaffen wurde.

Unsere Außenwände haben wir nämlich nicht gedämmt. Es handelt sich hier um zweischalige Klinkerbauweise mit ca 3cm Luftschicht dazwischen. Alle Arten der nachträglichen Wärmedämmung schieden für uns in der Planungsphase aus verschiedenen Gründen aus.


* Wie kam es dazu *
Wir ließen uns vom Fensterbauer beraten. Dieser erklärte uns, wenigstens die Fensterwangen sollte man bei ungedämmten Außenwänden dämmen. Er nannte eine Firma aus der Umgebung, von der wir ein Angebot für Laibungsdämmung mit Remmers iQ-Therm erhielten. Nur für die Laibungen, nicht die kompletten Innenwände! Zur vorbereitenden Arbeit bekamen wir vom Fenstermann die Aufgabe, an den Fensterseiten einige Zentimeter weg zu flexen, um Platz für die Dämmung zu schaffen. Taten wir. Dann erfolgte noch die Arbeitsanweisung die Fläche wieder glatt zu putzen, damit das Fensterdichtband luftdicht daran anschließen kann. Gedankenlos (und zugegebenerweise ohne weitere Rückfragen) wurde dies durch uns mit besagtem Gipsputz gemacht. Dann baute die Fensterfirma die Fenster ein. Die Kuh steht jetzt auf dem Eis. Hätten wir mal einen Kalkputz genommen.


* Wie bekommen wir die Kuh vom Eis *

1) Die radikale Lösung: Dichtband wieder lösen. Gipsputz herunter stemmen. Eventuell wieder aufputzen, wenn der Spalt zu groß ist. Dichtband wieder dran

2) ???
Seht ihr eine andere Lösung? Ist der jetzt-Zustand wirklich so schlimm?

Und zum Schluss noch die wichtige Frage: Sollte man auf alleinige Dämmung der Fensterlaibungen in unserem Fall komplett verzichten, oder hatte der Fenstermann und der Typ mit dem iQ-Therm doch recht? Wir hörten inzwischen sowohl vom Verputzer und vom Remmers Vertreter, der inzwischen vor Ort war, dass man besser gar nichts machen sollte. Wir stehen jetzt also fiftyfifty vor zwei Meinungen von 4 Fachleuten.


Fenster in Altbau ausgetauscht - Schlechte Beratung zu spät erkannt

Altes Haus umbauen?

Guten Tag.
Ich habe vor einem Jahr ein altes Haus von meinem Opa hier in Münster geerbt und würde dort gerne (um)bauen. Das Haus steht nur 400m von meinem Elternhaus entfernt und wäre somit perfekt für mich da meine Eltern dann immer schnell zu ihrem Enkel könnten. Auf dem Grundstück stehen 2 Häuser direkt aneinander, das vordere Haus ist bereits durch meine Tante bewohnt. Das Grundstück gehört uns beiden.
Leider ist das geerbte Haus nur knappe 60m² groß, ich brauche aber etwas mehr Platz. Laut Genehmigung dürfe ich den vorderen Teil des Grundstückes bebauen, also das Haus meiner Tante und die Hälfte meines Hauses dürften ein Neubau ergeben. Nun will ich meine Tante nicht rausschmeißen, will aber auch nicht auf nur 60m² leben. Was könnte ich machen? Ein Freund von mir hat mir dazu geraten einfach das Haus abzureißen, die eine Wand stehen zu lassen und dann außerhalb des Bebauungsplanes zu bauen. Das wäre somit ein Anbau und kein Neubau. Kann man den Bebauungsplan so umgehen? Das Problem wäre weiterhin dass fast 100% der Grenze dann bebaut wären. Wäre das ein Problem? Wenn ich 4 neue Wände mache und ein neues Dach drauf setze, handelt es sich dann nicht um ein Neubau? Ich will ein 2 Etagenhaus bauen, somit würde ich meinen Nachbarn ihre Südseite verbauen. Ich weiß dass die Nachbarn für die nächsten 2 Jahre in Australien sind und somit nicht ein Widerspruch einreichen können.
Wie seht ihr das? Gibt es eine Rechtsgrundlage die mir erlaubt mein Haus größer zu bauen als der Bebauungsplan es vorsieht? Ich würde halt schon gerne hier bauen, nur will ich nicht mit meiner Tante in einem Haus wohnen. Ihr Haus würde ja unangetastet bleiben.
Danke für eure Hilfe.
Gruß aus Münster


Altes Haus umbauen?

Äußere Blitzschutzanlage

Hallo Liebe Forum Mitglieder,

soweit ich weiß sind äußere Blitzschutzanlagen für Gebäuden ab 20 Meter Pflicht. Ich würde gerne eine Blitzschutzanlage bauen lassen, doch das Haus ist ca. 7 Meter(die Höhe) und neben meinem Haus ist ein Bestandsgebäude. Das Bestandsgebäude schützt mein Haus vor einem Blitzschlag. Irgendwo im Internet stand, dass Gebäuden die unter 7 Meter sind, brauchen keine Blitzschutzanlage.
Weißt jemand mehr darüber, z.B. von den Din Normen oder so?

Ich bedanke mich jetzt schon bei euch und wünsche euch allen ein schönes Wochenende


Äußere Blitzschutzanlage

Erfahrungen beim Türen-Kauf

Hey Leute ich bin auf der Suche nach einer neuen Haustür, jetzt hab ich schon viele Händler durchstöbert und oftmals Türen doppelt gefunden bei verschiedenen Händlern aber im Preis extrem unterschiedlich...

Meine Frage wenn ich jetzt bei ebay eine Tür suche und mehrmals die selbe finde zu massiven Preisunterschieden ist es dann auch die selbe Tür ? Ich hab da echt keine Ahnung. Oder kann mir evtl. jemand einen Hersteller empfehlen wo das Preis-Leistungs-Verhältnis passt ?

Danke im vor raus!


Erfahrungen beim Türen-Kauf

jeudi 1 septembre 2016

Kosten Asbestentsorgung PVC-Beläge - Was für eine Größenordnung?

Hallo, wir stehen kurz vor dem Kauf eines Hauses Baujahr 1959, Anbau 1972, 158 qm Wohnfläche. Aufgrund des Baujahres mache ich mir Gedanken über mögliche Asbest oder andere gesundheitsgefährdende Baustoffe (z.B. PAK) und den damit verbundenen möglichen Entsorgungskosten. Es geht mir hier vor allem um den PVC-Belag, der vermutlich im ganzen Haus unter dem Teppich liegt und wahrscheinlich aus den Baujahren stammt. In der Küche und im Flur sieht man direkt den PVC-Belag. Er sieht jetzt nicht besonders auffällig aus, aber Sicherheit kann man ja sowieso nur durch die Laboranalyse bekommen.

Aktuell sehe ich folgendes:
- Alter Teppich in allen Wohnräumen. Im Esszimmer konnte ich den Teppich etwas anheben und habe darunter einen hellen Kleber gesehen und darunter vermutlich einen PVC-Belag (sah fest aus), darunter Estrich.
- In der Küche sehe ich einen PVC-Belag (grau glatt, fest) und im Flur OG (rot mit schwarzen Sprenkeln, glatte feste Oberfläche). Sieht nach Auslegeware aus. Es sind keine Floor-Flex-Platten und kein Cushion-Vinyl.
- In den Bädern (und die sind sicher noch aus den Baujahren) sehe ich normale Keramikfliesen.
- In der Diele sind Fliesen verlegt.

In der Baubeschreibung von 1959 steht bei Fussbödenbeläge:
-Kellergeschoss: Zementestrich
-Wohnräume über Keller: Thermozell o.ä.
-übrige Wohnräume: (da steht nichts)
-Flure, Dielen: Platten
-Bäder, Aborte: Platten
In der Baubeschreibung von 1972 (Anbau) steht bei Fussbodenbeläge:
-Fussböden: Schwimmender Estrich mit PVC-Belag.

Was kann da im schlimmsten Fall auf mich an Entsorgungskosten für ca.120qm zukommen, sollte der PVC asbesthaltig sein? Bewege ich mich da unter 10, unter 20, unter 30 Tsd. Euro oder darüber? Ich würde gerne eine grobe Richtung für den schlimmsten Fall wissen, sollte alles fachmännisch entsorgt werden müssen. Wenn es unter 10 Teur sind, wäre es ärgerlich, aber nicht kaufentscheidend. Bei unter 20 Tsd, wäre es sehr sehr ärgerlich, aber noch keine totale persönliche Katastrophe. Bei alles über 30 Tsd. würde ich aber sicher vom Kauf Abstand nehmen wollen.

Wir stehen kurz vor der kostenpflichtigen Reservierung. Ich möchte jetzt keine große Welle mehr bei Eigentümer/Makler mehr machen, da ich es sehr wahrscheinlich finde, dass dann ein anderer Bieter den Zuschlag bekommt. (Ich komme aus dem Rheinland, hier ist es verdammt schwer, ich suche schon seit Jahren). Bevor ich entsorge, würde ich auf jeden Fall eine Laboranalyse machen. Am besten noch vor dem notariellen Kaufvertrag. Im schlimmsten Fall würde ich noch vom Kauf absehen, aber dann sind 3000 Euro Reservierungsgebühr verloren.

Und als letztes: Es handelt sich um eine Doppelhaushälfte. Die andere Hälfte wird gerade saniert. Sollte ich bei meiner eigenen Analyse sehen, dass etwas asbesthaltig ist. Wie hoch schätzt ihr die Gesundheitsgefahr ein, sollte in der anderen Hälfte etwas unfachmännisch entsorgt worden sein? Es ist ja nicht unwahrscheinlich, dass dort ähnliche Bodenbeläge verlegt worden sind.

Danke!


Kosten Asbestentsorgung PVC-Beläge - Was für eine Größenordnung?

Sanierung Küche - altes Bauernhaus

Sehr geehrtes Forum!

Ich wende mich einmal an die Experten hier mit einer Frage:

Leider wurde bei unserer Küchensanierung im alten Bauernhaus (Ziegelmauerwerk) von unserem "Experten" geschlampt (meiner Meinung nach). Ich habe den Bau jetzt gestoppt und suche nach Lösungen wie ich weiter vorgehen kann.

1. Wir hatten teilweise feuchte Wände, behoben mit durchsägen des Mauerwerks und einlegen einer Dämmschicht.
2. Wir hatten oberflächlichen Schwarzschimmel an zwei Wänden unter der Tapete, da zuwenig gelüftet wurde und die Küchenschränke zu dicht an der Wand standen. Dieses Problem wurde erst mit verdünnter Kaliumhypochloritlösung angegangen, im weiteren sollte ein Kalkputz aufgetragen werden (alkalische Bedingungen).

Problem: Unser "Experte" hat nun aus Faulheit mit Flexkleber (flexibler Dünnbettmörtel) vorverputzt. Auf diesen sollte dann ein Mineralputz. Dies aber zum Glück nur komplett an einer schimmelfreien und trockenen Wand der ehemaligen Speisekammer, die dazu noch aus einer zusätzlichen vorgezogenen Wand mit Luft dahinter besteht. An der Schimmelwand wurden nur "Unebenheiten" mit Flexkleber beseitigt sowie die Unterputzsteckdosen "befestigt".

Da ich den Flexkleber nun nicht mehr abbekomme (oder doch?), ohne wahrscheinlich die Wand zu beschädigen, was kann ich in dem Fall tun um trotzdem noch in Zukunft eine schimmelfreie Küche zu haben und ein angenehmes Raumklima?

Meine Idee wäre: Einen Putz mit hohem Kalkanteil dick auftragen: Vorwerfen, dann auftragen, glattputzen. Ich weiss jedoch nicht, wie sich das mit den Stellen, wo Flexkleber dran ist, verträgt, da dieser weniger saugend ist als der Rest des Mauerwerks und ob auf trockenem Flexkleber überhaupt noch ein Putz hält.

Ich weiss dies ist sehr abseits von fachgerecht, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand Tips geben, wie ich weiterverfahren kann.

Vielen Dank und Grüße,
Turm


Sanierung Küche - altes Bauernhaus

Dielenboden oder Fertigparkett verklebt auf FBH

Hallo Gemeinde!

ich habe jetzt gefühlt dutzende Parkett / Diele auf FBH Threads gelesen aber für folgenden Punkt habe ich keine Antwort gefunden.
Kann jemand abschätzen wie stark eine Massivholzdiele gegenüber einem 3 Schicht-Parkett auf einer FBH arbeitet?

Grundsätzlich würde ich die Diele vorziehen (endlos abschleifbar, das bemusterte Holz gefällt mir optisch minimal besser, was kost' die Welt...)

Kostenpunkt Diele, 19mm liegt bei rund 130€/qm (verklebt, geschliffen, geölt, gewachst, Randleisten)
Kostenpunkt Parkett, 14mm, 3mm Nutzschicht: rund 80€/qm (verklebt, Randleisten)

wenn ich jetzt aber im halben Jahr wegen anderer Temperatur im Haus x-mm breite Fugen zwischen den Dielen bekomme bin ich ganz schnell beim Parkett. Hat da jemand Erfahrungen?

Beste Grüße

Sebastian


Dielenboden oder Fertigparkett verklebt auf FBH