mardi 18 août 2015

Aussschreibung Sanitär - ohne Material? (oder: Muss der Fachhandel verdienen?)

Hallo,

zur Erstellung der Ausschreibung hat mich mein Planer jüngst in einen großen Sanitärfachhandel begleitet. Dort suchten wir Armaturen, Duschwannen usw. aus, worauf ich ein Angebot vom Fachhändler bekam -fünfstellig, sehr überteuert. Nur als beispiel kostete ein WC-Wandeinbauset des GLEICHEN MARKENherstellers 250.-+MWSt, während der Artiklel bei Amazon für 98.- zu finden war. Mein Eindruck ist, dass dies üblicherweise so funktioniert (A):

Die einbauende Firma kauft das Material dort wahrscheinlich gegen einen großzügigen Rabatt ein, und stellt mir den Angebotspreis in Rechnung, und verdient daher auch noch am Material (und der Fachhändler).

Ich hätte es aber lieber so (B): ich möchte die einbauende Firma gerne anständig zahlen, aber ich hätte gerne Transpararenz, was die Arbeit selbst kostet. ich würde also gerne ausschreiben mit der Maßgabe, dass das material optional bauseits eingekauft wird (wohlgemerkt, die GLEICHEN MARKENartikel, also keine Garantie usw- Scheinargumente)

Mein Planer hat Bedenken, und meint. u.U. würde ich niemand finden, der sich darauf (B) einlässt. Wenn man den Händler aussen vor lässt, muss es aber doch einen Weg geben, bei dem Bauherr und Installateur beide besser wegkommen.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Kommentare, am besten von Wohlwollen, Erfahrung und Sachkunde getragen, sind sehr willkommen!


Aussschreibung Sanitär - ohne Material? (oder: Muss der Fachhandel verdienen?)

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