mardi 19 janvier 2016

Zwischensparren Dämmung mit Zangenhohen Wänden

Ich habe in den letzten Jahren zwei Freunden beim Ausbau Ihres alten Dachbodens geholfen. Von der Reihenfolge wurden beide Male erst die Zwischensparrendämmung mit Dampfbremse an der kompletten Fläche durchgehend angebracht. Erst danach wurden die entsprechenden Ständerwände gestellt, die somit komplett in einem nahezu luftdichten Raum stehen.

Meine Frau und ich bauen gerade komplett neu. Das Dachgeschoss wurde als Wohnfläche von vornherein eingeplant und auf Anraten des Architekten alle Wände "gemauert". Vor kurzem kam der Dachstuhl drauf und die Maurer haben entsprechend ausgemauert.

Zu meiner Überraschung ragen die Mauerwände in die Sparren und Zangen hinein. Nach Rückfrage beim Architekten erhielt ich die Antwort, dass dies für den besseren Schallschutz wäre. Auch der Maurer und der Zimmerman bestätigten mir, dass diese Vorgehensweise durchaus üblich und die bessere Variante sei.

Als ich fragte, wie ich denn nun die Dampfbremse anbringen soll wurde mir erklärt, dass ich dies Raum für Raum tun müsste. Untern Strich bedeutet das für mich, mehr Aufwand beim Anbringen der Folie und deutlich mehr Aufwand und Material beim Verkleben der Dampfbremse mit den Mauerwänden (ist ja nun nicht nur die Giebelwand).

Abgesehen von dem Aufwand ist jedoch die entscheidende Frage: Taugt das alles überhaupt was? Konkret bedeutet das ja, dass die gemauerten Zwischenwände (Poroton) oben nicht luftdicht abgeschlossen sind, also eine "luftige Verbindung" in den Spitzboden haben.

Ist das schlimm oder muss ich mir keine Sorgen machen, da die gemauerten Wände ja eh verputz werden und somit selbst ausreichend Dampf bremsen.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.


Zwischensparren Dämmung mit Zangenhohen Wänden

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