mercredi 10 septembre 2014

Hat monolithisches Mauerwerk die längste Lebenserwartung?

Wir tendieren im Moment zu einem monolithischen Wandaufbau (Außenputz, Stein, Innenputz) aus Porenbeton (etwa PP2-0,35) oder Ziegeln (ungefüllt mit Wärmeleitfähigkeit 0,09). Alternativen wären Kalksandstein mit Außendämmung (EPS/XPS) oder Holztafelbau mit Steinwolldämmung, Dampfsperre und doppelt beplankt (Gipsfaserplatte + Gipskartonplatte = klassischer Fertighaus-Bau-Anbieter).



Unsere Überlegung dazu ist, dass sowohl bei KS+WDVS wie auch beim Holztafelbau mit der Zeit zu Schäden kommen kann und wir zumindest in 20-30 Jahren eine Erneuerung oder gar Komplettsanierung einkalkulieren müssen. Die Lebensdauer von den Kunststoffplatten an der KS-Wand wird häufig mit 30 Jahren angegeben, wenn es nicht vorher schon zu mechanischen Beschädigungen kam. Auch bei der Steinwolle kann es ja durch Feuchtigkeit mit der Zeit zu Bauschäden kommen, falls die Dampfsperre nicht überall 100% komplett abdichtet (und dazu reichen schon minimalste Fehler bei der Elektroinstallation oder ein Marder oder andere Tierchen auf dem Dachboden, welche dort die Dampfsperre kaputt machen). Wenn man Glück hat, hält die KS-WDVS-Wand länger und die Dampfsperrfolie bleibt immer absolut dicht, aber ausschließen kann man es hier ja nicht, oder?



Bei einer monolithischen Wand gehe ich vom geringsten Schadenpotential aus und halte die Wand für die wartungsärmste und langlebigste, ist das korrekt?





Hat monolithisches Mauerwerk die längste Lebenserwartung?

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