Liebe Forenmitglieder,
ich habe den Ausbau einer Dachwohnung beauftragt. Von der beauftragten Zimmerei wurde folgender Boden verlegt:
Auf Balken wurden 22 mm OSB-Platten aufgebracht, auf diese hartes Styrodur (ca. 52 mm), und darauf 18 mm OSB-Platten.
Ursprünglich war in der Ausschreibung, die ein Architekt angefertigt hatte, ein anderer Bodenaufbau vorgesehen (Polystrol-Hartschaumplatten als Trittschall- und Wärmedämmung, und darauf 23 mm OSB-Platten anstelle von 18 mm-Platten); der oben beschriebene Bodenaufbau wurde dann auf Betreiben der Zimmerei eingebaut, wobei mir diese schriftlich versicherte, dass der Bodenaufbau gleichwertig zum vorher ausgeschriebenen sei.
Nachdem der Boden fertiggestellt war, trat ein sehr lautes Trittgeräusch auf (Knarzen). Auf den Boden soll lediglich ein PVC-Belag aufgebracht werden, der die Trittgeräusche so nicht dämmen wird. Die Zimmerei streitet Baufehler ab und hat zunächst vorgeschlagen, man könne Löcher in den Boden bohren und Bauschaum einspritzen. Als wir dies ablehnten, kam nun der Vorschlag, den gesamten Bodenaufbau (auch durch die Dämmung hindurch) mit langen Schrauben zu verschrauben. Ich bin hier sehr skeptisch, ob das eine sach- und fachgerechte Lösung ist, da ich das Gefühl habe, dass sich die Zimmerei aus der Affaire ziehen will. Der Bodenverleger, der den PVC-Belag verlegen soll, hat davor gewarnt, dass sich die Schraubenköpfe in einigen Monaten durch den Bodenbelag durchdrücken könnten. Zuletzt sollte die Trittschalldämmung auch "schwimmend" verlegt werden, was bei einer Verschraubung ja nicht mehr gegeben ist.
Ich wäre über jegliche Kommentare zu der von der Zimmerei vorgeschlagenen Lösung (etwa zu möglichen Folgeschäden) oder für eigene Lösungsvorschläge dankbar! Wenn jemand eine Idee hat, wo das Knarzen grundsätzlich herkommen könnte (Styrodur falsch verlegt?), würde ich mich ebenso über Hinweise freuen.
ich habe den Ausbau einer Dachwohnung beauftragt. Von der beauftragten Zimmerei wurde folgender Boden verlegt:
Auf Balken wurden 22 mm OSB-Platten aufgebracht, auf diese hartes Styrodur (ca. 52 mm), und darauf 18 mm OSB-Platten.
Ursprünglich war in der Ausschreibung, die ein Architekt angefertigt hatte, ein anderer Bodenaufbau vorgesehen (Polystrol-Hartschaumplatten als Trittschall- und Wärmedämmung, und darauf 23 mm OSB-Platten anstelle von 18 mm-Platten); der oben beschriebene Bodenaufbau wurde dann auf Betreiben der Zimmerei eingebaut, wobei mir diese schriftlich versicherte, dass der Bodenaufbau gleichwertig zum vorher ausgeschriebenen sei.
Nachdem der Boden fertiggestellt war, trat ein sehr lautes Trittgeräusch auf (Knarzen). Auf den Boden soll lediglich ein PVC-Belag aufgebracht werden, der die Trittgeräusche so nicht dämmen wird. Die Zimmerei streitet Baufehler ab und hat zunächst vorgeschlagen, man könne Löcher in den Boden bohren und Bauschaum einspritzen. Als wir dies ablehnten, kam nun der Vorschlag, den gesamten Bodenaufbau (auch durch die Dämmung hindurch) mit langen Schrauben zu verschrauben. Ich bin hier sehr skeptisch, ob das eine sach- und fachgerechte Lösung ist, da ich das Gefühl habe, dass sich die Zimmerei aus der Affaire ziehen will. Der Bodenverleger, der den PVC-Belag verlegen soll, hat davor gewarnt, dass sich die Schraubenköpfe in einigen Monaten durch den Bodenbelag durchdrücken könnten. Zuletzt sollte die Trittschalldämmung auch "schwimmend" verlegt werden, was bei einer Verschraubung ja nicht mehr gegeben ist.
Ich wäre über jegliche Kommentare zu der von der Zimmerei vorgeschlagenen Lösung (etwa zu möglichen Folgeschäden) oder für eigene Lösungsvorschläge dankbar! Wenn jemand eine Idee hat, wo das Knarzen grundsätzlich herkommen könnte (Styrodur falsch verlegt?), würde ich mich ebenso über Hinweise freuen.
Boden aus OSB-Platten und Styrodur knarzt laut - wie beheben?
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