vendredi 21 novembre 2014

Immobilienwert - Alternativen/Korrekturen zum Sachwertverfahren?

Gebe ich in online verfügbare Wertermittlungsrechner die Daten des uns interessierenden Flachdach-Bungalows von 1968 ein, kommt ein bestimmter Wert heraus (seither keine wesentlichen Renovierungsarbeiten). Dieser scheint zunächst nachvollziehar. Dabei gehe ich jedoch davon aus, ein Haus sei durch "normal und erwartbar" anfallende Maßnahmen zeitgemäß instandzusetzen (Fenstertausch, Badsanierung, Erneuerung der Wasser-, Elektroleitungen, Kellerwände neu abdichten, Perimeter- und Fassadendämmung, ...). Was aber, wenn selbst die nötigsten Maßnahmen für den energetischen Mindeststand gleich "untypische" massivere Eingriffe mit entsprechenden Mehrkosten nach sich ziehen?



konkretes Beispiel:

Die Hälfte des EG ist nicht unterkellert. Dort sind auf 15cm Bodenplatte nur 2cm Trittschall-/Wärmedämmung mit 4cm Estrich drauf. Bringe ich anständige Dämmung auf + Estrich mit FBH (bislang Nachtspeicheröfen), geht es los mit dadurch notwendig werdenden Folgemaßnahmen:

(1) Ich muss zur Wiederherstellung der Raumhöhe das ganze Flachdach entfernen, die Außenwände hochmauern und das Dach komplett neu machen. "Normal" wäre m.E., dass das ansonsten intakte Dach nur neu abgedichtet und zusätzlich gedämmt wird.

(2) Der Kellerabgang passt nicht mehr (würde man nur die Stufen angleichen, wäre die Kopffreiheit zwischen Treppe und Decke kellerseitig zu gering). Länge und Position der Treppe lassen sich vom Grundriss her nicht ändern. Also müsste massive Betontreppe rückgebaut und entsorgt werden und neue Treppe mit höherer Steigung rein.

(3) Die Brüstungshöhen und die Fenster- und Türstürze sind dann ebenfalls alle zu niedrig, es müssten Mauern partiell rückgebaut werden, neue Stürze rein, wieder zugemauert werden, der Putz müsste erneuert werden.



Wie ist so etwas zu berücksichtigen und zu korrigieren? Oder sind in den Verfahren solche Dinge bereits berücksichtigt? Ich weiß, ich weiß: Letztlich zählt der höchste Preis, den jemand auf dem Markt zu zahlen bereit ist - aber man möchte in Preisverhandlungen ja gut argumentieren können.





Immobilienwert - Alternativen/Korrekturen zum Sachwertverfahren?

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