mercredi 19 novembre 2014

dampfsperre bei Kehlbalkendach

Hallo,



ich habe ein paar Fragen zu einem freitragenden Kelhbalkendach mit 25° Neigung. (siehe Foto: Istzustand nach Entfernung der Holzverkleidung).



Die alte Dämmung soll im Rahmen der geplanten Dachsanierung entfernt werden und durch eine neue Zwischensparrendämmung ersetzt werden (so die grobe Planung).





Nun gibt es ja 2 Möglichkeiten für die Führung der Dampfbremse:



a) Folie sowie jetzt, allerdings entspr. um die Kelhbalken verklebt. Istzustand ist nur lose rumgelegt. Allerdings stelle ich es mir recht schwierig vor, diese Stellen wirklich luftdicht zu verkleben. Das alte Holz ist sehr rau.



b) die Folie wird untern den Kehlbalken lang geführt (Empfehlung SV). Wie wird dann die Dämmung verlegt?

Problem hierbei die niedrige lichte Höhe der Kelhbalken von 2 m. Mit Unterkonstruktion komme ich dann nur noch auf 190-195 cm.

Hinzu kommt, dass die Kehlbalken an den Giebelseiten noch niedrieger sind (ca. 190 cm lichte Höhe). Vermutlich aus statischen Gründen wegen der Wechsel um die Kamine.

Außerdem hätte man hier einen Versatz bei der Folie.

Gerade da soll aber die neue Treppe hin (geht nur da), was aber von der erforderlichen Kopfhöhe möglicherweise zu knapp ist. Bisher ist der Zugang über eine feste Raumspartreppe, die im Flur im OG ziemlich im Weg steht. (siehe Foto)

Eine Bodentreppe zum Wegklappen kommt nicht in Frage.



Ein Nachbar von uns mit dem baugleichen Haus, hat beim Dachausbau die Dachstatik verändert, so dass die Kehlbalken entfernt werden konnten.

Dabei wurde eine neue Firstpfette mit Abfangung sowie freitragende Abseitenwände unter den vorhandenen Sparren eingebaut.

Vorteil hierbei der Gewinn an Kopfhöhe. Aber dafür auch mehr Kosten und Aufwand.



Wobei ich noch nicht weiß, in welchem Zustand sich die Sparren befinden. Durch die nicht luftdichte Konstruktion der über 30 Jahre alten Dämmung sind schon deutliche Schäden durch Kondesnwasser an den Balken erkennbar, z.T. sogar Schimmel.



Der SV hat uns deshalb empfohlen, die Holzstützen der alten Abseitenwand erstmal stehen zu lassen bis das Dach neu gemacht wird!





Was meint ihr dazu?



Oder gibt es noch Alternativen?



Und macht es vielleicht doch Sinn einen Architekten für Planung und Bauleitung zu beauftragen?



Letztendlich stellt sich für meinen Mann und mich auch die Frage nach dem Kostenrahmen.



Gruß

Wasserfrau



kehlbalken1.JPGdachboden1.JPGrstreppe1.JPG


Angehängte Grafiken







dampfsperre bei Kehlbalkendach

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