Hallo,
ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt.
Vor 2 Jahren ging unsere Misere los.
Wir haben ein Haus von 2004 gekauft und 6 monate lang nach unseren Wünschen umgebaut.
Nach dem Einzug kam das böse Erwachen. Man hörte die Treppe der Nachbarn so extrem, dass wir dieses Geräusch nicht aushalten konnten und nach 6 Monaten das Haus weiterverkauft haben.
Ein Sachverständiger sagte bei der Besichtigung vor Ort, dass wohl Beton oder sonstiges in die Dehnungsfuge gelaufen ist und somit eine Schallbrücke entstanden ist.
Wir haben dies auch bei 2 weiteren Nachbarn von uns getestet. Mein Vater ist im linken Haus die Treppe wie wild gelaufen und im rechten Haus war kaum etwas zu hören. Das ganze haben wir dann noch einmal andersherum probiert. Wieder kaum etwas zu hören.
Also Pech gehabt und weiter.
Dann sind wir in ein Mietshaus gezogen. Die Vormieter sagten uns, dass sie 4,5 Jahre dort glücklich gewohnt haben. Das alte Ehepaar (Vermieter) machte auch einen netten, glaubwürdigen Eindruck. Auch die Maklerin versicherte die Angaben der Vormieter.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Frau schon im 6. Monat schwanger.
Nach nur einer Nacht war uns klar, dass wir belogen wurden. Es zog aus allen Ecken und war trotz einer Raumtemperatur von ca. 23 unangenehm kalt.
Durch Nachbarn haben wir erfahren, dass die Vormieter gerade einmal 5 Monate da gewohnt haben, weil das ganze Haus gezogen hat.
Auch der Mieter vor den Vormietern bestätigte dies.
Also sind wir nach kurzer Zeit wieder umgezogen. 2 Wochen vor der Geburt. Meine Frau konnte und wollte das Kind unter diesen Bedingungen nicht bekommen.
So haben wir eine 4 Zimmer Wohnung (Maisonette) aus dem Jahr 1992 gemietet. Das Treppenhaus war aus Granit, die Balkongeländer aus Edelstahl mit Glas und auch sonst machte das Haus einen guten Eindruck.
Natürlich sagte der Makler sowie die Vormieter, dass die Wohnung super sei.
Ich war schon sehr krittisch und habe alle Wände und Fenster abgetastet. Bei jeder Besichtigung wurde ich von den Vermietern dafür belächelt, aber so etwas wie in den letzten 1,5 Jahren sollte nicht noch einmal passieren.
Dieser ganze Umzugsstress, Kosten und dazu noch die Schwangerschaft meiner Frau.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich seit Jahren nicht wirklich gesund bin und Stress kaum ertragen kann.
Nach der Geburt ging der Terror los.
Wir haben extra darauf geachtet, dass wir im Dachgeschoss wohnen, damit uns keiner auf dem Kopf rumlaufen kann.
Das kann ich mit meiner Erkrankung nicht ertragen.
Es kam alles anders als gehofft.
2 Etagen unter uns im Erdgeschoss wohnt ein 11 Jähriges Mädchen. Sie hat so getrampelt, dass man sie ganz deutlich und auch wirklich laut in unserer Wohnung hören konnte.
Auch die Nachbarn direkt unter uns konnte man laut trampeln hören.
Teilweise war der TV schlecht zu verstehen, oder unser Babyphone ging an.
Freunde dachten schon, dass wir jetzt völlig bekloppt sind und einfach nur sehr empfindlich geworden sind.
Als sie das mal live erlebt haben, verstanden sie uns.
Wenn etwas unter uns umgefallen ist, hat man sich richtig erschrocken.
Das Duschen / Putzen der Nachbarn neben uns war so laut hörbar, dass ich dachte es gäbe keine Zwischenwand.
Jedes Abstellen auf der Badewanne, Waschbecken etc. war richtig deutlich zu hören.
Insgesamt konnte man fast aus dem ganzen Haus Uriniergeräusche hören.
Die Toilettendeckel waren auch sehr laut. Naja. Bei diesem Haus könnte ich Stunden weiterschreiben.
Verschimmelte Velux Holzfenster. Velux wartete die Fenster und stellte Fest, dass 2 nicht repariert werden konnten.
Trotz anwaltlicher Unterstützung haben wir die Fenster bis zum Auszug nicht repariert bekommen.
Das Alles mit einem Säugling und alle paar Monate Prüfungen für mich in der Uni. Um nicht nur rumzusitzen, hole ich gerade mein Studium nach. Hier muss ich krankheitsbedingt eh langsamer machen, als ich es gewohnt bin (in Ausbildung, später im Außendienst, etc.), werde durch die ganzen Wohnsituationen immer wieder ausgebremst. Sobald es mir etwas besser geht, gehen die Prüfungen auch deutlich besser.
Das ist leider momentan eher selten der Fall.
Nun sind wir vor 3 Wochen endlich umgezogen.
Ich habe unter viel Krafteinsatz ein Haus von 1990 innerhalb von 4 Wochen teilweise umgebaut. Leider sind die Vorbesitzer zu spät ausgezogen.
Den Boden haben ich wegen dem Zeitdruck von einem Maler machen lassen, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten.
Er hat gestrichen und sein Subunternehmer den Boden gemacht. So einen Pfusch habe ich noch nicht gesehen.
Teilweise wurden die Clipse nicht benutzt, sondern lieber die Sockelleisten mit Silikon an die Wand geklebt. 3 Kartuschen Acryl wurden auch gerne genommen, um die schlecht gesägten Sockelleisten zu verbinden, oder Übergangsprofile zu befestigen.
Das man da später nochmal dran muss, scheint egal zu sein. Ich habe 15 Std gebraucht um alle Sockelleisten wieder abzumachen. Teilweise waren Spitzen des Teppichmessers im Silikon.
Der Boden lag an so viel stellen komplett an der Wand an, dass es im ganzen Haus gedröhnt hat, wenn mein 18 monate alter Sohn gelaufen ist.
Das habe ich jetzt zum größten Teil korrigiert und es ist auch ein bisschen besser geworden. Wirklich weg ist es nicht. Material war Ewifoam Universol Professional und Meister Laminat Melango.
Also kein Billigzeugs aus dem Baumarkt.
Nun zum eigentlichen Thema.
Die Wände übertragen unheimlich viel.
Das wir das Schieben der Stühle der einen Nachbarn hören, finde ich für ein Haus nicht so toll, aber noch einigermaßen zu ertragen.
Gestern hörte man auch 2 dumpfe Stöße, als ob jemand etwas gegen die Wand haut.
Leider sind unsere Innenwände aber das Hauptproblem.
Ich habe gestern unter der Dusche meinen Rasierer an den Fliesen ausgeklopft.
Meine Frau kam aus der Küche hoch und fragte, was ich da mache. Es würde laut in der Wand klackern.
Das Gleiche ist, wenn meine Frau in der Küche klackert (Waschbecken oder Arbeitsplatte aus Granit) und ich mich im Schlafzimmer aufhalte. Man hört das alles durch die Wand.
Steckt man im Obergeschoss etwas in die Steckdose zur Außenwand, klackert es wirklich deutlich und relativ laut im Wohnzimmer.
Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich lese immer wieder von Flankenübertragungen, weiß aber nicht wirklich was ich machen soll.
Ich kann ja nicht auf Verdacht alle Innenwände einreißen und neu machen.
Dübel rutschen übrigens auch gerne mal durch die Innenwände und man muss einen zweiten nachschieben.
Ob wir eine durchgehende Bodenplatte haben, weiß ich nicht. Der Verkäufer hatte kaum noch unterlagen und musste sich um den Bau seiner freistehenden Villa kümmern.
Es sei ihm gegönnt, aber warum sagt er dann bei der Besichtigung nicht was Sache ist ?
Er hatte es nicht nötig das Haus an uns zu verkaufen. Wir haben davon noch vor der Veröffentlichung im Internet erfahren.
Hätte er es Publik gemacht, wäre das Haus in kürzester Zeit verkauft. Daran kann es also nicht liegen, dass er Angst hatte das Haus nicht verkauft zu bekommen.
Es befindet sich in einer sehr gefragten Lage, nähe des Waldes.
Ich habe seit 2 Jahren immer wieder hier im Forum mitgelesen und teilweise konnte mir schon dadurch geholfen werden, jetzt habe ich mich angemeldet und hoffe auf Eure hilfe.
Wie ich gelesen habe, sind hier auch wirkliche Fachleute in diesem Gebiet unterwegs.
Wir hoffen auf Eure Hilfe.
Liebe Grüße aus Mönchengladbach.
mfg
Z3u5
ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt.
Vor 2 Jahren ging unsere Misere los.
Wir haben ein Haus von 2004 gekauft und 6 monate lang nach unseren Wünschen umgebaut.
Nach dem Einzug kam das böse Erwachen. Man hörte die Treppe der Nachbarn so extrem, dass wir dieses Geräusch nicht aushalten konnten und nach 6 Monaten das Haus weiterverkauft haben.
Ein Sachverständiger sagte bei der Besichtigung vor Ort, dass wohl Beton oder sonstiges in die Dehnungsfuge gelaufen ist und somit eine Schallbrücke entstanden ist.
Wir haben dies auch bei 2 weiteren Nachbarn von uns getestet. Mein Vater ist im linken Haus die Treppe wie wild gelaufen und im rechten Haus war kaum etwas zu hören. Das ganze haben wir dann noch einmal andersherum probiert. Wieder kaum etwas zu hören.
Also Pech gehabt und weiter.
Dann sind wir in ein Mietshaus gezogen. Die Vormieter sagten uns, dass sie 4,5 Jahre dort glücklich gewohnt haben. Das alte Ehepaar (Vermieter) machte auch einen netten, glaubwürdigen Eindruck. Auch die Maklerin versicherte die Angaben der Vormieter.
Zu diesem Zeitpunkt war meine Frau schon im 6. Monat schwanger.
Nach nur einer Nacht war uns klar, dass wir belogen wurden. Es zog aus allen Ecken und war trotz einer Raumtemperatur von ca. 23 unangenehm kalt.
Durch Nachbarn haben wir erfahren, dass die Vormieter gerade einmal 5 Monate da gewohnt haben, weil das ganze Haus gezogen hat.
Auch der Mieter vor den Vormietern bestätigte dies.
Also sind wir nach kurzer Zeit wieder umgezogen. 2 Wochen vor der Geburt. Meine Frau konnte und wollte das Kind unter diesen Bedingungen nicht bekommen.
So haben wir eine 4 Zimmer Wohnung (Maisonette) aus dem Jahr 1992 gemietet. Das Treppenhaus war aus Granit, die Balkongeländer aus Edelstahl mit Glas und auch sonst machte das Haus einen guten Eindruck.
Natürlich sagte der Makler sowie die Vormieter, dass die Wohnung super sei.
Ich war schon sehr krittisch und habe alle Wände und Fenster abgetastet. Bei jeder Besichtigung wurde ich von den Vermietern dafür belächelt, aber so etwas wie in den letzten 1,5 Jahren sollte nicht noch einmal passieren.
Dieser ganze Umzugsstress, Kosten und dazu noch die Schwangerschaft meiner Frau.
Dazu muss ich noch sagen, dass ich seit Jahren nicht wirklich gesund bin und Stress kaum ertragen kann.
Nach der Geburt ging der Terror los.
Wir haben extra darauf geachtet, dass wir im Dachgeschoss wohnen, damit uns keiner auf dem Kopf rumlaufen kann.
Das kann ich mit meiner Erkrankung nicht ertragen.
Es kam alles anders als gehofft.
2 Etagen unter uns im Erdgeschoss wohnt ein 11 Jähriges Mädchen. Sie hat so getrampelt, dass man sie ganz deutlich und auch wirklich laut in unserer Wohnung hören konnte.
Auch die Nachbarn direkt unter uns konnte man laut trampeln hören.
Teilweise war der TV schlecht zu verstehen, oder unser Babyphone ging an.
Freunde dachten schon, dass wir jetzt völlig bekloppt sind und einfach nur sehr empfindlich geworden sind.
Als sie das mal live erlebt haben, verstanden sie uns.
Wenn etwas unter uns umgefallen ist, hat man sich richtig erschrocken.
Das Duschen / Putzen der Nachbarn neben uns war so laut hörbar, dass ich dachte es gäbe keine Zwischenwand.
Jedes Abstellen auf der Badewanne, Waschbecken etc. war richtig deutlich zu hören.
Insgesamt konnte man fast aus dem ganzen Haus Uriniergeräusche hören.
Die Toilettendeckel waren auch sehr laut. Naja. Bei diesem Haus könnte ich Stunden weiterschreiben.
Verschimmelte Velux Holzfenster. Velux wartete die Fenster und stellte Fest, dass 2 nicht repariert werden konnten.
Trotz anwaltlicher Unterstützung haben wir die Fenster bis zum Auszug nicht repariert bekommen.
Das Alles mit einem Säugling und alle paar Monate Prüfungen für mich in der Uni. Um nicht nur rumzusitzen, hole ich gerade mein Studium nach. Hier muss ich krankheitsbedingt eh langsamer machen, als ich es gewohnt bin (in Ausbildung, später im Außendienst, etc.), werde durch die ganzen Wohnsituationen immer wieder ausgebremst. Sobald es mir etwas besser geht, gehen die Prüfungen auch deutlich besser.
Das ist leider momentan eher selten der Fall.
Nun sind wir vor 3 Wochen endlich umgezogen.
Ich habe unter viel Krafteinsatz ein Haus von 1990 innerhalb von 4 Wochen teilweise umgebaut. Leider sind die Vorbesitzer zu spät ausgezogen.
Den Boden haben ich wegen dem Zeitdruck von einem Maler machen lassen, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten.
Er hat gestrichen und sein Subunternehmer den Boden gemacht. So einen Pfusch habe ich noch nicht gesehen.
Teilweise wurden die Clipse nicht benutzt, sondern lieber die Sockelleisten mit Silikon an die Wand geklebt. 3 Kartuschen Acryl wurden auch gerne genommen, um die schlecht gesägten Sockelleisten zu verbinden, oder Übergangsprofile zu befestigen.
Das man da später nochmal dran muss, scheint egal zu sein. Ich habe 15 Std gebraucht um alle Sockelleisten wieder abzumachen. Teilweise waren Spitzen des Teppichmessers im Silikon.
Der Boden lag an so viel stellen komplett an der Wand an, dass es im ganzen Haus gedröhnt hat, wenn mein 18 monate alter Sohn gelaufen ist.
Das habe ich jetzt zum größten Teil korrigiert und es ist auch ein bisschen besser geworden. Wirklich weg ist es nicht. Material war Ewifoam Universol Professional und Meister Laminat Melango.
Also kein Billigzeugs aus dem Baumarkt.
Nun zum eigentlichen Thema.
Die Wände übertragen unheimlich viel.
Das wir das Schieben der Stühle der einen Nachbarn hören, finde ich für ein Haus nicht so toll, aber noch einigermaßen zu ertragen.
Gestern hörte man auch 2 dumpfe Stöße, als ob jemand etwas gegen die Wand haut.
Leider sind unsere Innenwände aber das Hauptproblem.
Ich habe gestern unter der Dusche meinen Rasierer an den Fliesen ausgeklopft.
Meine Frau kam aus der Küche hoch und fragte, was ich da mache. Es würde laut in der Wand klackern.
Das Gleiche ist, wenn meine Frau in der Küche klackert (Waschbecken oder Arbeitsplatte aus Granit) und ich mich im Schlafzimmer aufhalte. Man hört das alles durch die Wand.
Steckt man im Obergeschoss etwas in die Steckdose zur Außenwand, klackert es wirklich deutlich und relativ laut im Wohnzimmer.
Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich lese immer wieder von Flankenübertragungen, weiß aber nicht wirklich was ich machen soll.
Ich kann ja nicht auf Verdacht alle Innenwände einreißen und neu machen.
Dübel rutschen übrigens auch gerne mal durch die Innenwände und man muss einen zweiten nachschieben.
Ob wir eine durchgehende Bodenplatte haben, weiß ich nicht. Der Verkäufer hatte kaum noch unterlagen und musste sich um den Bau seiner freistehenden Villa kümmern.
Es sei ihm gegönnt, aber warum sagt er dann bei der Besichtigung nicht was Sache ist ?
Er hatte es nicht nötig das Haus an uns zu verkaufen. Wir haben davon noch vor der Veröffentlichung im Internet erfahren.
Hätte er es Publik gemacht, wäre das Haus in kürzester Zeit verkauft. Daran kann es also nicht liegen, dass er Angst hatte das Haus nicht verkauft zu bekommen.
Es befindet sich in einer sehr gefragten Lage, nähe des Waldes.
Ich habe seit 2 Jahren immer wieder hier im Forum mitgelesen und teilweise konnte mir schon dadurch geholfen werden, jetzt habe ich mich angemeldet und hoffe auf Eure hilfe.
Wie ich gelesen habe, sind hier auch wirkliche Fachleute in diesem Gebiet unterwegs.
Wir hoffen auf Eure Hilfe.
Liebe Grüße aus Mönchengladbach.
mfg
Z3u5
Innenwände übertragen Körperschall
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