Hallo,
regelmäßig in der Heizperiode (jetzt zum 3. Jahr, die Jahre davor keine Probleme) entsteht in der Kondensatwanne (Kupfer) meiner T.....r THZ 303 SOL Wärmepumpe ein sog. Biofilm. Der sieht algenähnlich aus (grau-braun), ist jedoch geruchlos (vor allem kein Geruch von Schwefelwasserstoff) und besteht wohl (was ich so las) aus Bakterien (nicht aus Algen).
Was es genau ist, weiß ich jedoch nicht, d.h. ein Techniker von S.....l E....n konnte es mir nicht sagen. Ich solle die Wanne und den Ablaufschlauch daran regelmäßig spülen. Dazu muss ich jedoch die Verkleidung der LWP entweder die ganze Heizperiode über offen lassen oder jedes Mal aufwändig auf- und wieder zuschrauben. Das ist nicht einfach - wer das Gerät hat, weiß, was ich meine. Und bei geschlossener Verkleidung ist auch keine Sichtkontrolle möglich.
Auch bei geschlossener Verkleidung kommt ja Sauerstoff/Umgebungsluft an die offene Kondensatwanne aus Kupfer dran. Kann es dennoch sein, dass der "offene" Betrieb (was die Verkleidung/Wand der LWP betrifft) die Bildung des Biofilms begünstigt?
Der Ablauf (Kunststoff-Spiralschlauch, original von SE/T.....r) von der Kondensatwanne verläuft zunächst nach unten zum Geräteboden, wo er mit einer Schelle befestig ist und seine tiefste Stelle hat. Dann steigt er wieder an und verlässt das LWP-Gehäuse durch eine Öffnung in der Verkleidung hinten seitlich und geht über einen schwarzen Gummistopfen in ein KG-Rohr, welches auch an das Abwasser im UG angeschlossen ist (wo sich also auch Fäkalkeime tummeln).
Zuvor war dort statt des schwarzen Stopfens ein Siphon angebracht, in welchen (mittels 90°-Kupferwinkel) das Ende des Ablauf-Schlauchs berührungslos mündete. Jedoch hatte sich dabei ebenfalls dieser Biofilm gebildet. Ein SE-Techniker hatte (auf Nachfrage zum Problem mit dem Biofilm) dann dazu geraten, den Siphon zu entfernen, weil der Schlauch mit der tiefsten Stelle am Gehäuseboden durch den Kondenswasserspiegel dort bereits einen Geruchverschluss bilde.
Dass der Ablaufschlauch nun über einen schwarzen Gummistopfen direkt mit dem KG-Rohr kommuniziert, behagt mir irgendwie nicht, ist aber (s.o.) nicht die Ursache für den Biofilm (da der schon mit dem Siphon aufgetreten war). Allerdings fange ich mir mit dem Stopfen und ohne Siphon evtl. noch gravierendere (gesundheitliche) Probleme ein.
Was meint Ihr? Siphon wieder montieren (statt Stopfen) und darauf achten, dass der Ablaufschlauch wirklich keinen Kontakt zum Siphon hat? Aber wie behebe ich das Problem des Biofilms? Muss da regelmäßig "Chemie" in die Kondensatwanne? Liegt die Ursache des Problems evtl. woanders? Wie finde ich das heraus?
Herzlichen Dank für Eure Ideen und Hilfe - und ein gutes Neues Jahr Euch allen!
PS:
Evtl. ist mein Problem/sind meine Fragen unter "Regenerative Energien" nicht am richtigen Ort. Da es hier jedoch um eine Luftwärmepumpe geht, dachte ich, es ist ok. Falls dies woanders hingehört, bitte ich (auch die Moderatoren) um eine kurze Mitteilung. Danke.
regelmäßig in der Heizperiode (jetzt zum 3. Jahr, die Jahre davor keine Probleme) entsteht in der Kondensatwanne (Kupfer) meiner T.....r THZ 303 SOL Wärmepumpe ein sog. Biofilm. Der sieht algenähnlich aus (grau-braun), ist jedoch geruchlos (vor allem kein Geruch von Schwefelwasserstoff) und besteht wohl (was ich so las) aus Bakterien (nicht aus Algen).
Was es genau ist, weiß ich jedoch nicht, d.h. ein Techniker von S.....l E....n konnte es mir nicht sagen. Ich solle die Wanne und den Ablaufschlauch daran regelmäßig spülen. Dazu muss ich jedoch die Verkleidung der LWP entweder die ganze Heizperiode über offen lassen oder jedes Mal aufwändig auf- und wieder zuschrauben. Das ist nicht einfach - wer das Gerät hat, weiß, was ich meine. Und bei geschlossener Verkleidung ist auch keine Sichtkontrolle möglich.
Auch bei geschlossener Verkleidung kommt ja Sauerstoff/Umgebungsluft an die offene Kondensatwanne aus Kupfer dran. Kann es dennoch sein, dass der "offene" Betrieb (was die Verkleidung/Wand der LWP betrifft) die Bildung des Biofilms begünstigt?
Der Ablauf (Kunststoff-Spiralschlauch, original von SE/T.....r) von der Kondensatwanne verläuft zunächst nach unten zum Geräteboden, wo er mit einer Schelle befestig ist und seine tiefste Stelle hat. Dann steigt er wieder an und verlässt das LWP-Gehäuse durch eine Öffnung in der Verkleidung hinten seitlich und geht über einen schwarzen Gummistopfen in ein KG-Rohr, welches auch an das Abwasser im UG angeschlossen ist (wo sich also auch Fäkalkeime tummeln).
Zuvor war dort statt des schwarzen Stopfens ein Siphon angebracht, in welchen (mittels 90°-Kupferwinkel) das Ende des Ablauf-Schlauchs berührungslos mündete. Jedoch hatte sich dabei ebenfalls dieser Biofilm gebildet. Ein SE-Techniker hatte (auf Nachfrage zum Problem mit dem Biofilm) dann dazu geraten, den Siphon zu entfernen, weil der Schlauch mit der tiefsten Stelle am Gehäuseboden durch den Kondenswasserspiegel dort bereits einen Geruchverschluss bilde.
Dass der Ablaufschlauch nun über einen schwarzen Gummistopfen direkt mit dem KG-Rohr kommuniziert, behagt mir irgendwie nicht, ist aber (s.o.) nicht die Ursache für den Biofilm (da der schon mit dem Siphon aufgetreten war). Allerdings fange ich mir mit dem Stopfen und ohne Siphon evtl. noch gravierendere (gesundheitliche) Probleme ein.
Was meint Ihr? Siphon wieder montieren (statt Stopfen) und darauf achten, dass der Ablaufschlauch wirklich keinen Kontakt zum Siphon hat? Aber wie behebe ich das Problem des Biofilms? Muss da regelmäßig "Chemie" in die Kondensatwanne? Liegt die Ursache des Problems evtl. woanders? Wie finde ich das heraus?
Herzlichen Dank für Eure Ideen und Hilfe - und ein gutes Neues Jahr Euch allen!
PS:
Evtl. ist mein Problem/sind meine Fragen unter "Regenerative Energien" nicht am richtigen Ort. Da es hier jedoch um eine Luftwärmepumpe geht, dachte ich, es ist ok. Falls dies woanders hingehört, bitte ich (auch die Moderatoren) um eine kurze Mitteilung. Danke.
Biofilm in Kupfer-Kondensatwanne meiner Luftwärmepumpe
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