Hallo zusammen,
vor einer Woche wurden an meinem Neubau massive Schimmelspuren im Bereich der Pavatex-Platten (nach innen) festgestellt. Auch ist die Glaswolle darunter teilweise stark durchfeuchtet. Es wurde an zwei Stellen (Nord- und Südseite) nachgesehen, bei beiden dasselbe Ergebnis. Die Bilder könnt ihr unter folgendem Link ansehen:
http://ift.tt/1Sexg3q
Vielleicht einige Infos zum Dachaufbau: Krüppelwalmdach, Pavatex 3,5 cm, Glaswolle 180 mm, Dampfbremse Siga Majpell 5 m (+ das komplette Siga Sortiment).
Bauablauf war grob folgendermaßen:
Anfang 08/2015: Beginn Maurerarbeiten
Anfang 09/2015: Dachstuhl errichtet, Montage Pavatex und Dachziegel
Ende 09/2015: Innenputz
Mitte 10/2015: Estrich
Mitte 11/2015: Inbetriebnahme Heizung, Estrich Programm
Anfang 12/2015: Beginn Innenausbau (Isolierung, Dampfbremse, Holzdecke).
Die Trocknung erfolgte durch mehrmals tägliches Stoßlüften im gesamten Haus, keine Bautrockner oder Lüfter.
Aktuell sind wir in Zusammenarbeit mit dem Bauträger und diversen Sachverständigen dabei, Ursachen zu suchen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Dazu in Stichpunkten einige Fragen:
Wie kann es zu solchen massiven durchfeuchtungen kommen, auch im Hinblick auf den Bauverlauf? Ist dabei so viel schief gegangen?
Welche Sanierungsmöglichkeiten seht ihr hier am sinnvollsten an?
1. Von innen, also drauflassen der Pavatex-Platten, Entfernen von Dampfbremse und Glaswolle und desinfizieren/reinigen/abschleifen der Pavatex-Platten. Kann man Holzfaserplatten, die so massiv durchfeuchtet und verschimmelt sind, überhaupt sanieren? Entspricht dies den anerkannten Regeln der Technik? Zumal, wie wird hier eine Kontamination mit Schimmelpilzsporen des Rests vermieden? Das Haus ist mehr oder weniger Bezugsfertig...
2. Von außen, also Entfernen der ganzen feuchten/schimmligen Baustoffe und Neuaufbau des Dachs (inkl. Dampfbremse) von außen? Macht es Sinn, die Dampfbremse von außen zu verlegen? Ist dies beim Walmdach möglich? Ist es schwieriger als von innen? Vorteil in meinen Augen wäre hierbei, dass zum einen die Holzdecke nicht entfernt werden muss, zum anderen ist evtl. die Belastung des Wohnraumes mit Schimmel geringer.
3. Eine Kombination aus 1 und 2? Also Komplett Entkernung bis auf die Sparren und Pavatex/Ziegel von außen, der Rest von innen inkl. Holzdecke neu.
Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!
vor einer Woche wurden an meinem Neubau massive Schimmelspuren im Bereich der Pavatex-Platten (nach innen) festgestellt. Auch ist die Glaswolle darunter teilweise stark durchfeuchtet. Es wurde an zwei Stellen (Nord- und Südseite) nachgesehen, bei beiden dasselbe Ergebnis. Die Bilder könnt ihr unter folgendem Link ansehen:
http://ift.tt/1Sexg3q
Vielleicht einige Infos zum Dachaufbau: Krüppelwalmdach, Pavatex 3,5 cm, Glaswolle 180 mm, Dampfbremse Siga Majpell 5 m (+ das komplette Siga Sortiment).
Bauablauf war grob folgendermaßen:
Anfang 08/2015: Beginn Maurerarbeiten
Anfang 09/2015: Dachstuhl errichtet, Montage Pavatex und Dachziegel
Ende 09/2015: Innenputz
Mitte 10/2015: Estrich
Mitte 11/2015: Inbetriebnahme Heizung, Estrich Programm
Anfang 12/2015: Beginn Innenausbau (Isolierung, Dampfbremse, Holzdecke).
Die Trocknung erfolgte durch mehrmals tägliches Stoßlüften im gesamten Haus, keine Bautrockner oder Lüfter.
Aktuell sind wir in Zusammenarbeit mit dem Bauträger und diversen Sachverständigen dabei, Ursachen zu suchen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Dazu in Stichpunkten einige Fragen:
Wie kann es zu solchen massiven durchfeuchtungen kommen, auch im Hinblick auf den Bauverlauf? Ist dabei so viel schief gegangen?
Welche Sanierungsmöglichkeiten seht ihr hier am sinnvollsten an?
1. Von innen, also drauflassen der Pavatex-Platten, Entfernen von Dampfbremse und Glaswolle und desinfizieren/reinigen/abschleifen der Pavatex-Platten. Kann man Holzfaserplatten, die so massiv durchfeuchtet und verschimmelt sind, überhaupt sanieren? Entspricht dies den anerkannten Regeln der Technik? Zumal, wie wird hier eine Kontamination mit Schimmelpilzsporen des Rests vermieden? Das Haus ist mehr oder weniger Bezugsfertig...
2. Von außen, also Entfernen der ganzen feuchten/schimmligen Baustoffe und Neuaufbau des Dachs (inkl. Dampfbremse) von außen? Macht es Sinn, die Dampfbremse von außen zu verlegen? Ist dies beim Walmdach möglich? Ist es schwieriger als von innen? Vorteil in meinen Augen wäre hierbei, dass zum einen die Holzdecke nicht entfernt werden muss, zum anderen ist evtl. die Belastung des Wohnraumes mit Schimmel geringer.
3. Eine Kombination aus 1 und 2? Also Komplett Entkernung bis auf die Sparren und Pavatex/Ziegel von außen, der Rest von innen inkl. Holzdecke neu.
Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!
Massive Schimmelbildung an Holzfaserplatten (Pavatex)
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