Hoffentlich bin ich im richtigen Unterforum, sonst bitte verschieben...
Wir interessieren uns u.a. für einen eingeschossigen Reihenendhaus-Bungalow von 1968 in leichter Hanglage, der knapp zur Hälfte teilunterkellert ist und dort normale Fenster hat. Ob wir das weiter verfolgen, hängt entscheidend davon ab, ob der Ausbau des im Rohbaumaß nur 229 cm hohen Teilkellers (trocken, Haus oben auf Hügel, kein Grundwasser) zu Wohnraum möglich ist, indem man - ökonomisch vertretbar - der Kellerboden tiefer legt. Wenn der ein oder andere Fachkundige den Blick in seine/ihre Glaskugel zu einem "educated guess" formen könnte, wäre uns dabei sehr geholfen.
Grundbruch-Prophzeiungen und horrenden Kostenschätzungen schrecken zunächst ab, wenn man zum Thema googlet. Den Fragestellern geht es dabei allerdings i.d.R. um vollunterkellerte und/oder freistehende Häuser und/oder die Notwendigkeit, den Keller bis unter die Fundamente zu vertiefen. In meinem Fall scheint mir die Ausgangslage deutlich günstiger zu sein:
Nach meiner laienhaften Einschätzung scheint der Keller mit den Fundamente unter den Außenwänden (dazu zähle ich auch die zum nicht-unterkellerten Bereich) und der mittigen tragenden Innenwand recht gut ausgesteift (auch i.V. mit Anbau an Nachbarhaus), man könnte also nach Entfernen der Kellertreppe nacheinander je eine der durch die tragende Innenwand geschaffenen "Hälften" zwischen den Funamenten beackern.
Grundriss Keller.jpg
Der ganze Kellerboden besteht zudem nur aus einem 10cm dünnen unbewehrten (?) Betonestrich über Kiesschicht, scheint also relativ leicht entfernbar zu sein. Zumindest war das alles, was zur Bewehrung der Bodenplatte zu finden war:
Bewehrung Bodenplatte.jpg
Und bis bis zum Boden der Fundamente müsste man auch nicht buddeln. Die Fundamente reichen wohl noch 50 cm tiefer als die Unterkante des Betonestrichs (zumindest wenn ich das in vergrößerter Ansicht mit Lineal ausmesse). Sind insgesamt also vom aktuellen Kellerboden 60 cm bis zur Fundamentsohle, d.h. bei 15-20 cm mehr Raumhöhe ist noch hinreichend Platz für eine dünnere Bodenplatte und Dämmung, und man müsste könnte das Fundament noch 20cm im Erdreich stehen lassen. Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Möglichkeiten mit geringer Aufbauhöhe, die ganz ohne klassische Bodenplatte auskommen (heiß in Bitumen gesetzte Glasschaumplatten auf Sauberkeitsschicht als Alternative zur Beton-Bodenplatte oder dergleichen...)?
Seitenansicht Keller.jpg
Sehr ihr unter den gegebenen Umständen eine ökonomisch vertretbare Möglichkeit, mehr Raumhöhe zu schaffen?
Wir interessieren uns u.a. für einen eingeschossigen Reihenendhaus-Bungalow von 1968 in leichter Hanglage, der knapp zur Hälfte teilunterkellert ist und dort normale Fenster hat. Ob wir das weiter verfolgen, hängt entscheidend davon ab, ob der Ausbau des im Rohbaumaß nur 229 cm hohen Teilkellers (trocken, Haus oben auf Hügel, kein Grundwasser) zu Wohnraum möglich ist, indem man - ökonomisch vertretbar - der Kellerboden tiefer legt. Wenn der ein oder andere Fachkundige den Blick in seine/ihre Glaskugel zu einem "educated guess" formen könnte, wäre uns dabei sehr geholfen.
Grundbruch-Prophzeiungen und horrenden Kostenschätzungen schrecken zunächst ab, wenn man zum Thema googlet. Den Fragestellern geht es dabei allerdings i.d.R. um vollunterkellerte und/oder freistehende Häuser und/oder die Notwendigkeit, den Keller bis unter die Fundamente zu vertiefen. In meinem Fall scheint mir die Ausgangslage deutlich günstiger zu sein:
Nach meiner laienhaften Einschätzung scheint der Keller mit den Fundamente unter den Außenwänden (dazu zähle ich auch die zum nicht-unterkellerten Bereich) und der mittigen tragenden Innenwand recht gut ausgesteift (auch i.V. mit Anbau an Nachbarhaus), man könnte also nach Entfernen der Kellertreppe nacheinander je eine der durch die tragende Innenwand geschaffenen "Hälften" zwischen den Funamenten beackern.
Grundriss Keller.jpg
Der ganze Kellerboden besteht zudem nur aus einem 10cm dünnen unbewehrten (?) Betonestrich über Kiesschicht, scheint also relativ leicht entfernbar zu sein. Zumindest war das alles, was zur Bewehrung der Bodenplatte zu finden war:
Bewehrung Bodenplatte.jpg
Und bis bis zum Boden der Fundamente müsste man auch nicht buddeln. Die Fundamente reichen wohl noch 50 cm tiefer als die Unterkante des Betonestrichs (zumindest wenn ich das in vergrößerter Ansicht mit Lineal ausmesse). Sind insgesamt also vom aktuellen Kellerboden 60 cm bis zur Fundamentsohle, d.h. bei 15-20 cm mehr Raumhöhe ist noch hinreichend Platz für eine dünnere Bodenplatte und Dämmung, und man müsste könnte das Fundament noch 20cm im Erdreich stehen lassen. Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Möglichkeiten mit geringer Aufbauhöhe, die ganz ohne klassische Bodenplatte auskommen (heiß in Bitumen gesetzte Glasschaumplatten auf Sauberkeitsschicht als Alternative zur Beton-Bodenplatte oder dergleichen...)?
Seitenansicht Keller.jpg
Sehr ihr unter den gegebenen Umständen eine ökonomisch vertretbare Möglichkeit, mehr Raumhöhe zu schaffen?
Tieferlegung Teilkeller Reihenendhaus-Bungalow
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