mercredi 8 juin 2016

Wie Luftdicht muss eine Haustür mindestens sein?

Hallo,

ich habe enorme Probleme mit einer durch einen Fachbetrieb eingebauten Alutür. Die Tür ist beidseitig flügelüberdeckend besitzt 2x Anschlag- und 1 Mitteldichtung zzgl. absenkbare Bodendichtung. Das Futter beträgt 96mm.

Problem: Auf dem Bereich der Schlossseite zieht es in der unteren Ecke bei Druckdifferenzen bedingt durch Außenwinde. Ein Feuerzeugtest ergab ein starkes flackern der Flamme in der Ecke (Test bei sich leicht bewegenden Baumkronen). Es wurde eine Abweichung des Rahmens (Kippung von innen nach außen) von 2-3mm auf 1,90m mit der Wasserwaage ermittelt. Durch das Schlüsselloch zieht es ebenfalls, was mir als normal aufgrund der Durchdringung bescheinigt wurde.

Verlauf: Die Monteure sowie der Hersteller waren bereits mehrfach da und haben das Problem nicht in den Griff bekommen. Der Hersteller verweist auf Prüfberichte und das Prüfverfahren nach DIN-1026 in der die Luftdurchlässigkeit in Klassen unterteilt wird. Es wurde angegeben, dass eine Tür niemals als "dicht" bezeichnet werden kann. Gemäß DIN-12207 wurde die Tür in Klasse 3 eingeteilt (es wurde ein Wert bei 150pa von 1,35m³/hm ermittelt). Es wurden bereits Bänder mit versetzten Bohrungen verbaut um die Tür weiter nach links zu bewegen. Nun möchte man nach diversen Einstellversuchen die 2-3mm durch schlosseitigen Ein-/Ausbau begradigen.

Einschätzung: Ich persönlich bin der Meinung, dass die 3 Dichtungen einen 2-3mm Längsverzug kompensieren müssen und eine Neuausrichtung nichts außer Dreck und unnötige Arbeit mit sich bringt. Weiterhin bin ich der Meinung das eine Tür zumindest soweit dicht sein muss, dass kein spürbarer Luftzug entsteht. Ist meine Ansicht korrekt oder ist diese Undichtigkeit legitim und ich muss mit diesem Luftzug leben. Kann ich auf deine "dichte" Tür bestehen (gibt es eine Referenzierung)?

Danke


Wie Luftdicht muss eine Haustür mindestens sein?

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