samedi 11 juin 2016

Terrassenaufbau niedriger als geplant

Hallo an alle :winken

Wir befinden uns bei unserem Hausbau bereits kurz vor dem Innenputz.

Unser Haus befindet sich auf einen Hang und so haben wir an den Keller eine Garage angehängt und adaptiert und das Garagendach auch gleich als Terrasse geplant (ca. 4m x 9,5m).

Am Plan hat alles noch gut und solide ausgeschaut.
Terrassenaufbau (von oben nach unten) in Summe 20cm:
- Betonplattenbelag mit offener Fuge 3-4cm
- Stelzlager bzw. Splittbett 3cm
- Schutzstreifen für Stelzlager
- Abdichtung Sarnafil 1lg
- Gefälledämmung EPS+ 4-12cm
- Dampfsperre bituminös
- Stahlbetondecke 20cm

Bei der Terrassentüre ist ein breites Rigol mit Gitterrost (ca 5-6cm Tiefe) mit im Plan

Meiner laienhaften Meinung damals: Soweit so gut - zwar nur 12cm Dämmung vor der Terrassen Tür im Aufbau aber damals hab ich mir noch nicht viel darüber den Kopf zerbrochen.


Heute:
Nun hat sich ein wenig geändert. Die Terrassentüre (war immer schon als Hebeschiebetüre ausgeschrieben) ist nun wie gewünscht (es gab keine Einwände) eben auf 0,00m verbaut (Altengerecht - keine Stolperfalle). Ab jetzt hat sich aber für mich gezeigt was Sache ist..

Die Stahlbetondecke wurde anstatt 20cm mit 22cm betoniert und bei der Terrassentüre kommt man nicht mit 0,00m ins Freie, sondern im Profil ist eine kleine Stufe und eine abgeschrägte Fläche, sodass ich hier ebenfalls ca 2,5cm an Höhe verliere.

Somit steht uns nur mehr ein Terrassenaufbau von max. 15,5cm :yikes zur Verfügung. Die Sarnafil/ bituminöse Abdichtung endet jedoch nochmals 2,5cm tiefer hinter einer ALU Schiene.

IMG_6713_.jpg

Unser Planer meint zwar dass es sich immer noch ausgeht, jedoch auf Kosten der Isolierung. Er meint dass dies nicht relevant ist, weil darunter eh "nur" die Garage ist Und er den Keller als "Kalträume" im Energieausweis berechnet hat. Hier sollte jedoch erwähnt werden, dass unsere Garage nicht nur unter der Terrasse ist, sondern auch mit knapp 2m unter das Wohnzimmer hinein ragt. Danach ist erst eine 25cm tragende Ziegelwand - nicht Isoliert. Die Stahlbetondecke wurde in einem Stück betoniert (keine thermische Trennung – mir wurde gesagt dass man die nicht braucht, da ja die Terrasse eh auch gedämmt wird)

Wir haben jedoch im Laufe der Gespräche mit unserem Installateur uns bald einmal entschlossen in allen Kellerräumen (ausser Garage) gleich eine Fußbodenheizung mit einzubauen um bei bedarf diese zu aktivieren.

Fragen:
1.) Gibt es irgendwelche Lösungsvorschläge was man noch machen kann um das ganze wieder in ein besseres Licht zu rücken?
2.) Sind die Abweichungen (Plan – Ist Zustand) in der Norm?
3.) Ist dies als Baumangel anzusehen und wenn ja wer trägt die Schuld
4.) Sollte es Schuldige geben – Wer trägt die Kosten für Adaptierungen?
5.) Wir haben für später gedacht auch einmal eine komplette Überdachung der Terrasse zu machen. Könnte ein vorgezogener Bau die Situation entschärfen (keine 2% Gefälle mehr notwendig)?


Sollte ich irgendetwas vergessen haben zu erwähnen oder es noch Fragen gibt bitte schreiben.

Danke im Vorhinein!
Liebe Grüße,
David
Angehängte Grafiken
 


Terrassenaufbau niedriger als geplant

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