jeudi 19 mars 2015

Welche Bauweise für Keller mit/ohne Drainage in Lehm/Tonboden

Hallo Zusammen,



bin nicht sicher ob meine Frage in den Tiefbau/Entwässerung oder Abdichtung Keller gehört!?



Wir planen/planten bisher ein EFH 150qm plus Vollkeller auf einem 915qm Grundstück mit nur leichter Hanglage (im Bereich des Baufeld ca. 60cm Höhenunterschied). Der Keller würde nach Abschluß der Gartenarbeiten komplet in der Erde liegen bis auf den äußeren Kellereingang.



Wir wollten ursprünglich, wie unser Nachbar auf der anderen Straßenseite, Regen- und Drainagewasser versickern. Das Bodengutachten hat jetzt aber ergeben, dass wir viel Ton und Lehm im Boden haben. Das heißt im Kern; für die Gründung ist der Boden super. Zum versickern aber nicht geeignet. Das beauftragte hydrologische Gutachten wird der Bodengutachter faiererweise erst gar nicht erstellen. Er wird statt dessen nur den Vermerk ins Bodengutachten einbringen, dass auf dem Grundstück nicht versickert werden kann. Das Regenwasser wird also in jedem Fall eingeleitet werden. Jetzt stellt sich uns die Frage was wir mit dem Draiangewasser machen.



Es liegt der Lastfall "zeitweise anstauendes Schichtenwasser" vor. Ich habe mit dem Bodengutachter gesprochen und er hat mir folgende Empfehlung gegeben; Wir sollen entweder ohne Keller bauen, oder halt gem. Lastfall in schwarzer Wanne fachgerecht abdichten und so oder so auf eine Drainage verzichten. Zitat: "da wird nicht viel Wasser kommen, so dass eine ordentlich Ausgeführte und fachgerechte Abdichtung genügen sollte."



Mal abgesehen von der Möglichkeit die Drainage an die Regenentwässerung anzuschließen und "schwarz" in den Mischwasserkanal einzuleiten... was soll ich machen? Welche Bauweise für den Keller, keine Drainage bauen, keinen Keller bauen?



Vom Budget her hatten wir das Haus bisher mit Bimskeller mit Bitumenabdichtung und Drainage geplant.



Wir hatten das Haus bereits bis zum ersten Vorentwurf mit einem Architekten geplant gehabt. Dieser sah bei Planungsbeginn kein Problem darin, auch ohne das vorliegende Bodengutachten in Anlehnung an die Nachbarschaft schon mit Keller zu planen. Von dem bisherigen Architekten haben wir uns derweil aus anderen Gründen getrennt und werden uns jetzt wohl an das nächste Exemplar dieser "HOAI-begünstigten Spezies" wagen und auf mehr Glück bezülich einer fachlichen und budgetgerechten Planung hoffen. Somit bestände die Möglichkeit die bisherigen Pläne zu kippen und neu bei Null anzufangen. Wobei wir den Keller platztechnisch eigentlich als alternativlos ansehen. Wir sehen keine Möglichkeit zu gleichem Budget ohne Keller zu bauen und die Räume für 4 Personen, kleine Werkstatt, Wäscheraum, Lagermögichkeiten für Hausrat und Lebensmittel sowie Technik wirklich ersetzen zu können. Insofern wäre der Keller, wenn technisch möglich und sinnvoll, noch immer unser Favorit. Andererseits ist da die Angst vor undichten Kellerwänden die wir aus unserem Bekanntenkreis bei Immobilien aus den 70ern zu genüge beobachten können.



Wir stehen also vor der Frage dem neuen Architekt die bisherige Planung als Grundlage bezügl. Raumprogramm und Gestaltung zu übergeben, oder komplett neu zu beginnen und ohne Keller zu planen. Wenn mit Keller würde ich in das Gespräch mit dem neuen Architekt gerne fachlich vorbereitet gehen.



Gruß



ToKu





Welche Bauweise für Keller mit/ohne Drainage in Lehm/Tonboden

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