Hallo zusammen,
ich wohne in einem 1970 erbauten Haus. Die Fenster sind schon sichtbar aus dem letzten Jahrhundert. Es handelt sich um Fenster, die aus zwei Glasflächen bestehen, die man mittels eines Schlüssels öffnen kann. Hierbei liegt also Holzrahmen auf Holzrahmen - logisch, dass hier niemals vollständige Dichtigkeit herrschen kann. Ich habe es mal im geöffneten Zustand fotografiert:
Zwischenablage03.jpg
Rot umkringelt habe ich die beiden Ösen (es sind nur zwei Stellen!), die verwendet werden, um die beiden Holzrahmen aneinander zu schließen.
Nun habe ich das Problem, dass v.a. in kalten Jahreszeiten die Fenster teilweise sehr schlimm aussehen und viel Feuchtigkeit im Zwischenraum sammeln, das sich dann natürlich aufgrund der Sättigungskennlinie bei kalten Temperaturen an der äußeren Scheibe auf der Glasinnenseite niederschlägt. In extremen Situationen sieht es dann so aus:
IMG-20151109-WA0015.jpgIMG-20151109-WA0016.jpg
Natürlich will meine Vermieterin davon nichts wissen - immerhin kostet ein Wechsel viel Geld. Und angeblich würde Heizen und Lüften ja helfen. Klar ist aber: So viel kann man garnicht lüften. Selbst wenn ich bei Lufttemperatur 22° auf sehr geringe 40% relative Luftfeuchte kommen würde, so hätte ich bereits bei 7-8° die 100% Sättigung erreicht und Wasser würde sich ausscheiden - einfach im Mollier h-x Diagramm abzulesen:
hx-diagramm-1-1 (1).jpg
Nun ist die Frage: Was kann ich überhaupt tun? Einfach damit leben ist klar. Regelmäßig die Feuchtigkeit zwischen den Fenster aufputzen - wohl oder Übel ein Muss.
Aber hat hier sonst noch jmd. eine Idee?
Ich habe schon versucht, auf die Innenfläche des Holzrahmens Dichtungsgummi zu kleben, sodass dieser beim Schließen der Fenster angepresst wird und den Innenraum besser abdichtet - aber Feuchtigkeit dringt hier weiterhin unverändert ein, hat also wenig geholfen.
War sogar so erfinderreich und habe mal trockene Nudeln in den Zwischenraum an den Holzrahmen geklebt - das hat sogar tatsächlich was gebracht, da die Feuchtigkeit so aufgenommen wurde - jedoch müsste man das alle paar Tage auswechseln. Daher die Frage: Kennt hier jmd. eine dauerhafte Lösung, wie man die Feuchtigkeit im Innenraum "aufsaugen" kann. Es gibt ja so Silica-Gel Beutel, aber die wären wahrscheinlich auch nur von kurzer Dauer...!?
Danke vorab!
ich wohne in einem 1970 erbauten Haus. Die Fenster sind schon sichtbar aus dem letzten Jahrhundert. Es handelt sich um Fenster, die aus zwei Glasflächen bestehen, die man mittels eines Schlüssels öffnen kann. Hierbei liegt also Holzrahmen auf Holzrahmen - logisch, dass hier niemals vollständige Dichtigkeit herrschen kann. Ich habe es mal im geöffneten Zustand fotografiert:
Zwischenablage03.jpg
Rot umkringelt habe ich die beiden Ösen (es sind nur zwei Stellen!), die verwendet werden, um die beiden Holzrahmen aneinander zu schließen.
Nun habe ich das Problem, dass v.a. in kalten Jahreszeiten die Fenster teilweise sehr schlimm aussehen und viel Feuchtigkeit im Zwischenraum sammeln, das sich dann natürlich aufgrund der Sättigungskennlinie bei kalten Temperaturen an der äußeren Scheibe auf der Glasinnenseite niederschlägt. In extremen Situationen sieht es dann so aus:
IMG-20151109-WA0015.jpgIMG-20151109-WA0016.jpg
Natürlich will meine Vermieterin davon nichts wissen - immerhin kostet ein Wechsel viel Geld. Und angeblich würde Heizen und Lüften ja helfen. Klar ist aber: So viel kann man garnicht lüften. Selbst wenn ich bei Lufttemperatur 22° auf sehr geringe 40% relative Luftfeuchte kommen würde, so hätte ich bereits bei 7-8° die 100% Sättigung erreicht und Wasser würde sich ausscheiden - einfach im Mollier h-x Diagramm abzulesen:
hx-diagramm-1-1 (1).jpg
Nun ist die Frage: Was kann ich überhaupt tun? Einfach damit leben ist klar. Regelmäßig die Feuchtigkeit zwischen den Fenster aufputzen - wohl oder Übel ein Muss.
Aber hat hier sonst noch jmd. eine Idee?
Ich habe schon versucht, auf die Innenfläche des Holzrahmens Dichtungsgummi zu kleben, sodass dieser beim Schließen der Fenster angepresst wird und den Innenraum besser abdichtet - aber Feuchtigkeit dringt hier weiterhin unverändert ein, hat also wenig geholfen.
War sogar so erfinderreich und habe mal trockene Nudeln in den Zwischenraum an den Holzrahmen geklebt - das hat sogar tatsächlich was gebracht, da die Feuchtigkeit so aufgenommen wurde - jedoch müsste man das alle paar Tage auswechseln. Daher die Frage: Kennt hier jmd. eine dauerhafte Lösung, wie man die Feuchtigkeit im Innenraum "aufsaugen" kann. Es gibt ja so Silica-Gel Beutel, aber die wären wahrscheinlich auch nur von kurzer Dauer...!?
Danke vorab!
Alte Fenster ("Abschließbar", Holz auf Holz) -> Feuchtigkeit im Zwischenraum
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