Hallo zusammen,
wir haben vor ziemlich genau einem Jahr ein Baugrundstück gekauft (735m², 88.000 voll finanziert mit 2,0% und 10 Jahren Zinsbindung). Die Rate ist hier 400 pro Monat. Im letzten Jahr haben wir hier insgesamt schon 15.000 getilgt.
Unser "Problem" ist das nicht vorhandene Eigenkapital (abgesehen von ca. 20.000 Rücklagen). Daher brauchen wir eine Vollfinanzierung unseres EFH.
Nach diversen Gesprächen mit Bauträgern kristallisiert sich nun aber ein bauträger heraus und die Konzepte nehmen auch so langsam Form an. Wir planen den bau eines EFH mit zwei Vollgeschossen plus beheiztem Keller mit 2,35m Raumhöhe. Dazu kommt eine Doppelgarage.
Das haus an sich wird kein KfW Haus, da die Mehrkosten in keinem gesunden Verhältnis zum Nutzen stehen. Wir würden den KfW70 Standard knapp verfehlen und zur Erreichung ca. 9000 mehr investieren müssen. Dem gegenüber stehen rechnerische Heizkostenersparnisse von ca. 30/Jahr.
Die Baukosten betragen derzeit laut Angebot gut 415.000 (inkl. Anschlüsse, Außenanlagen und Nebenkosten). Ich denke, in dieser Größenordnung müsste sich der Finanzierungsbetrag dann auch bewegen.
Nun haben wir uns erste Angebote von den Banken eingeholt und haben verschiedene Finanzkonzepte angeboten bekommen (Bausparer in Kombination mit KfW Wohneigentumsprogramm und Vorfinanzierung, alleiniges Annuitätendarlehen usw.).
Da meine Frau und ich keine Fachleute auf diesem Gebiet sind, wäre ich froh, hier ein paar Bewertungen, Tipps etc. zu bekommen, ob man das Ganze so angehen kann/soll, oder ob doch ggf. ein grundsätzlich anderer Weg mehr Sinn macht.
Vielleicht mal ein paar Randbedingungen:
Haushaltseinkommen Minimum pro Monat: 5200
Haushaltseinkommen Durchschnitt der letzten 12 Monate aufgrund Dienstreisen, Boni, Überstunden etc.: 6800
Finanzierungssumme: 415.000
Wunschrate: 2000 Haus + 400 Grundstück
Eigenkapital nicht vorhanden
Zusatzsicherheit: Grundschuld (1. Rang) auf 2. EFH in Höhe von 150.000
Geplante Laufzeit: Unter 20 Jahre bzw. Restschuld bei Ablauf der Zinsbindung von < 150.000
Wir sind nach längerem hin und her rechnen zu dem Schluss gekommen, dass die Inanspruchnahme des KfW Wohneigentumprogramms (50.000 Kredit) die Gesamtkosten nicht nennenswert verringert bzw. die Laufzeit insgesamt verlängert und die Restschuld nach der Zinsbindung höher ist. Daher streben wir aktuell ein einfaches Annuitätendarlehen über die gesamte Finanzierungssumme mit 15 Jahren Zinsbindung an, welches wir monatlich mit 2000 bedienen möchten, um so in 15 Jahren durch die monatliche Rate und ggf. Sondertilgungen auf eine überschaubare Restschuld nach 15 Jahren zu kommen.
Aktuell haben wir das bei der Bank, über die wir das Grundstück finanziert haben, eine weitere Bank und einem unabhängigen Finanzdienstleister angefragt.
Dabei haben wir Zinssätze von 2,1%, 2,25% und 2,55% angeboten bekommen. Die Zinsen sind hierbei jeweils auf 15 Jahre festgeschrieben und Sondertilgungen in Höhe von 5% der Finanzierungssumme sind jährlich möglich.
Aktuell tendieren wir natürlich zu dem Kredit mit 2,1%. Durch Sondertilgungen (z.B. die jährlichen Boni) von ca. 4000 pro Jahr kämen wir so auf eine Restschuld von 75.000 nach 15 Jahren und eine Gesamtlaufzeit von knapp 18 Jahren.
Was haltet ihr grundsätzlich von dieser Finanzierungsvariante? Für uns erscheint es zumindest aktuell günstiger, als die uns bisher angebotenen Konzepte mit Bausparer, KfW etc.
Ich bin für alle Tipps und Anregungen natürlich sehr dankbar!
Beste Grüße,
Tom
wir haben vor ziemlich genau einem Jahr ein Baugrundstück gekauft (735m², 88.000 voll finanziert mit 2,0% und 10 Jahren Zinsbindung). Die Rate ist hier 400 pro Monat. Im letzten Jahr haben wir hier insgesamt schon 15.000 getilgt.
Unser "Problem" ist das nicht vorhandene Eigenkapital (abgesehen von ca. 20.000 Rücklagen). Daher brauchen wir eine Vollfinanzierung unseres EFH.
Nach diversen Gesprächen mit Bauträgern kristallisiert sich nun aber ein bauträger heraus und die Konzepte nehmen auch so langsam Form an. Wir planen den bau eines EFH mit zwei Vollgeschossen plus beheiztem Keller mit 2,35m Raumhöhe. Dazu kommt eine Doppelgarage.
Das haus an sich wird kein KfW Haus, da die Mehrkosten in keinem gesunden Verhältnis zum Nutzen stehen. Wir würden den KfW70 Standard knapp verfehlen und zur Erreichung ca. 9000 mehr investieren müssen. Dem gegenüber stehen rechnerische Heizkostenersparnisse von ca. 30/Jahr.
Die Baukosten betragen derzeit laut Angebot gut 415.000 (inkl. Anschlüsse, Außenanlagen und Nebenkosten). Ich denke, in dieser Größenordnung müsste sich der Finanzierungsbetrag dann auch bewegen.
Nun haben wir uns erste Angebote von den Banken eingeholt und haben verschiedene Finanzkonzepte angeboten bekommen (Bausparer in Kombination mit KfW Wohneigentumsprogramm und Vorfinanzierung, alleiniges Annuitätendarlehen usw.).
Da meine Frau und ich keine Fachleute auf diesem Gebiet sind, wäre ich froh, hier ein paar Bewertungen, Tipps etc. zu bekommen, ob man das Ganze so angehen kann/soll, oder ob doch ggf. ein grundsätzlich anderer Weg mehr Sinn macht.
Vielleicht mal ein paar Randbedingungen:
Haushaltseinkommen Minimum pro Monat: 5200
Haushaltseinkommen Durchschnitt der letzten 12 Monate aufgrund Dienstreisen, Boni, Überstunden etc.: 6800
Finanzierungssumme: 415.000
Wunschrate: 2000 Haus + 400 Grundstück
Eigenkapital nicht vorhanden
Zusatzsicherheit: Grundschuld (1. Rang) auf 2. EFH in Höhe von 150.000
Geplante Laufzeit: Unter 20 Jahre bzw. Restschuld bei Ablauf der Zinsbindung von < 150.000
Wir sind nach längerem hin und her rechnen zu dem Schluss gekommen, dass die Inanspruchnahme des KfW Wohneigentumprogramms (50.000 Kredit) die Gesamtkosten nicht nennenswert verringert bzw. die Laufzeit insgesamt verlängert und die Restschuld nach der Zinsbindung höher ist. Daher streben wir aktuell ein einfaches Annuitätendarlehen über die gesamte Finanzierungssumme mit 15 Jahren Zinsbindung an, welches wir monatlich mit 2000 bedienen möchten, um so in 15 Jahren durch die monatliche Rate und ggf. Sondertilgungen auf eine überschaubare Restschuld nach 15 Jahren zu kommen.
Aktuell haben wir das bei der Bank, über die wir das Grundstück finanziert haben, eine weitere Bank und einem unabhängigen Finanzdienstleister angefragt.
Dabei haben wir Zinssätze von 2,1%, 2,25% und 2,55% angeboten bekommen. Die Zinsen sind hierbei jeweils auf 15 Jahre festgeschrieben und Sondertilgungen in Höhe von 5% der Finanzierungssumme sind jährlich möglich.
Aktuell tendieren wir natürlich zu dem Kredit mit 2,1%. Durch Sondertilgungen (z.B. die jährlichen Boni) von ca. 4000 pro Jahr kämen wir so auf eine Restschuld von 75.000 nach 15 Jahren und eine Gesamtlaufzeit von knapp 18 Jahren.
Was haltet ihr grundsätzlich von dieser Finanzierungsvariante? Für uns erscheint es zumindest aktuell günstiger, als die uns bisher angebotenen Konzepte mit Bausparer, KfW etc.
Ich bin für alle Tipps und Anregungen natürlich sehr dankbar!
Beste Grüße,
Tom
Finanzierungskonzept EFH ohne EK (mit Zusatzsicherheit)
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