mercredi 16 septembre 2015

Feuchtigkeitsschäden beseitigen

Hallo!

Wir haben im vergangenen Jahr gebaut und im Bereich unseres Wohnzimmers ist nun ein Wasserschaden (Wasserflecken an der Wand) entstanden. Der Schaden befindet sich oberhalb eines Fensters im Erdgeschoss. Das obere Geschoss ist eingerückt, "über" den Wasserflecken befindet sich ein Balkon.

Mauerwerksaufbau: Klinker, Luft, Mineralwolle, Ytong, Kalkzementputz.

Ein Eindruck vom Balkon:
IMG_20141005_123204.jpg IMG_20141005_123156.jpg IMG_20150430_211019.jpg IMG_20150430_211053.jpg

Die Bleche haben ein Gefälle (> 2 %) nach innen und wurden auch "in die Fuge" hineinverlegt, d.h. das Blech endet nicht an dem Klinker, sondern geht am Rand hoch und endet erst ca. 1cm in der Fuge. Hier mal eine Skizze:
Anschluss Blech.png

Der Bauträger hat vor 2 Wochen zusätzliche Abdichtungen ausführen lassen, die Abdeckbleche auf den Mauern waren am Übergang zum Mauerwerk nicht abgedichtet. Dies wurde nun gemacht, in etwa so wie hier eingezeichnet:
Balkon Abdichtung.jpg

Heute hat der Bauleiter die Feuchte der Wände gemessen. Der Klinker im Balkonbereich hatte nur ca. 50 Digits. Im Bereich der Wasserflecken innen wurden 100-140 Digits gemessen. Einige Meter entfernt dann wieder nur 50 Digits. Allerdings: An einer anderen Stelle ohne sichtbare Flecken/Folgen, ebenfalls unterhalb des Balkons, aber weit von den Wasserflecken entfernt (10m), wurden nahezu 80 Digits gemessen.

Der Bauleiter will uns nun einen "großen Heizlüfter" zur Verfügung stellen um die Bereiche zu trocknen.

Meine Fragen sind nun:

- Ist die Beseitigung der Folgen mittels "warmer Luft" legitim, oder muss man bei diesen hohen Feuchtewerten anders vorgehen?
- Ist es realistisch, dass die Schäden alleine durch diese unabgedichteten Fugen entstanden sind?

Gruß

Arne
Angehängte Grafiken


Feuchtigkeitsschäden beseitigen

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