mardi 5 mai 2015

Schwieriges aber schönes Grundstück, Fragen zur Machbarkeit

Wir haben vor Jahren ein Grundstück (2000m² ) bekommen, das der große hintere Garten eines zur „Hauptstraße“ liegenden war. Da das Grundstück als Baugrundstück ein paar Schwierigkeiten aufweist, haben wir uns lange nicht ran getraut. Nun ist es so, dass eines dieser Probleme gelöst wurde und parallel dazu wird die Situation in unserer Mietwohnung immer unangenehmer. Wir haben also die Idee dort zu bauen wieder hervorgekramt. In der aktuellen Phase geht es mir um ein paar erste Fragen.
Zum einen ist da die Lage des Grundstücks. Und zum anderen ist es die Besonderheit, dass es einen kleinen Teich samt feuchter Niederung hat und dies bedeutet, dass ein großer Teil der Fläche nicht wirklich zu bebauen ist. Dann gibt es ein Altgebäude, das wir aus verschiedenen Gründen eher stehen lassen würden. Und so verbleibt ein Winkel, der eine kleine Hanglage darstellt. Ich schätze, von unten bis oben sind es 2 bis 2.5 m Höhenunterschied.

Zur Lage: Aktuell ist das Grundstück nur wegtechnisch von der Hauptstraße her erschlossen. Dieser Weg gehört auch zum Grundstück und wird von den vorne wohnenden Verwandten mit benutzt (samt Wegerecht im Grundbuch). Der Weg endet am Altgebäude. Zur Baustelle ist es dann noch ein Stück hin. Leitungstechnisch dürfen wir vermutlich über die gegenüberliegende Ecke des Grundstücks erschließen, was sehr viel näher an der Baustelle liegt. Mündliche Zusage für eine Eintragung von Leitungsrechten wurde ausgesprochen. Leider wurde im gleichen Gespräch unser Ansinnen, von dort auch wegetechnisch (eben auch Baustraße) zu erschließen, abschlägig beschieden. Ich werde versuchen, eine Lagekarte hinzuzufügen.
Eine meiner aktuellen Überlegungen geht dahin, ob man sehr große Fahrzeuge (Beton, Fertigteile) vielleicht von der Ecke von außerhalb des Grundstück arbeiten lassen könnte. Dort ist das Ende einer Sackgasse. Was für Abstände und rechtliche Dinge sind dabei zu beachten?
Ich lese immer mal wieder vom Baukran. Ist so einer heutzutage unerlässlich? Denn da wüsste ich auch nicht wirklich, wie so einer auf die Baustelle käme. Andere Fahrzeuge müssten eigentlich den Weg über die normale Zufahrt nutzen können.
Da ich des Weiteren mit eher umfangreichen Erdarbeiten am Hang rechne, muss natürlich auch ein Bagger auf das Gelände fahren können. Die normale Zufahrt enthält eine 90° Kurve, die mit dem PKW gerade so zu packen ist. Diese ist rechts und links durch zwar nicht sehr kostbare aber eben nachbarliche Gartenmauern und Schuppen begrenzt. Ist es denkbar, dass da ein Bagger rum kommt. Oder kann man den so wählen, dass es dann eben passt. Da das Grundstück eher groß ist, frage ich mal, ob es nennenswerte Ersparnisse bringt, wenn man ausgebaggerten Boden auf dem Gelände belässt statt ihn abfahren zu lassen. Denn es klingt hier und da an, dass das Kutschieren und Deponieren von Erde extra kostet.

Ich merke mehr und mehr, dass für jemanden, der das Grundstück nicht mal begangen hat, diese Fragen sehr schwer zu beantworten sind. Vielleicht hat trotzdem jemand Anregungen oder Ideen, wie wir hier weiter vorgehen.

Drittes Thema ist das Haus selbst. Da ich davon ausgehe, dass wir einiges für die Erdarbeiten, Drainage und Umständlichkeiten aller Art ausgeben müssen, und da ich durchaus schon 50 bin und das Ganze trotz eigenem Grundstück und etwas Eigenkapital nicht zu teuer werden darf, suche ich immer noch nach einer Antwort auf die Frage, was und wie wir bauen. Ob wir wegen der schwierigeren Umstände lieber gleich mit Architekt an die Sache rangehen. Oder ob man von den Erdarbeiten und der Gründung her kommend besser versucht, eine für Fertigbau nutzbare Bodenplatte herzustellen. Dazu noch die Überlegung, dass man in unserem Alter wohl besser eine dem gemäße Bauweise beachten sollte. Was weiterhin bedeutet, dass ich mir einen Bungalow vorstelle, der alles in einer Ebene unterbringt. Ob das allerdings so gut zum Gelände passt, ist mal dahingestellt.

Ok, ich sehe, dass ich sehr viel Text erstelle und möchte dafür schon mal bei denen um Verzeihung bitten, die solche Pamphlete nicht gern durcharbeiten.
Daher noch mal ein paar Stichworte: großes eigenes Grundstück, Teich, Hang, umfangreichere Erdarbeiten, Zufahrt eng, Leitungserschließung über Nachbars Grund, altersgerechte Bauweise, begrenztes Budget

Auch wenn es widersprüchlich zur Budgetierung sein mag, möchte ich hier eine kleine Liste von Wünschen aufstellen, um mal zu hören, ob die als teuer gelten oder wie die einzuschätzen sind:
Glasfront zum Garten hin, Kaminofen, Erdwärmeheizung

Hm, die Baufamilie, das sind zwei Erwachsene, zwei Kinder (die dieses Jahr 12 und 16 werden). Tja, das soll’s denn mal gewesen sein. Wie gesagt, ich suche nach Ideen, weiteren Fragen, Hinweisen auf nächste Schritte und Ratgeber. Denn zur Zeit sind wir in der Phase, die klären soll, ob es überhaupt geht.

Viele Grüße und Danke im Voraus für Antworten

P.S.: Anhang im nächsten Post


Schwieriges aber schönes Grundstück, Fragen zur Machbarkeit

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