mardi 19 août 2014

Dachsanierung - Offene Fragen

Hallo,

ich habe 3 Angebote von Dachdeckern für Dämmung und Neueindeckung eines ca. 50 Jahre alten Hausdaches (2 Familienhaus, privat genutzt).

Da es im Detail Unterschiede gibt suche ich mal hier als absoluter Handwerkslaie Meinungen/Erfahrungen:



1. Es handelt sich um ein Spitzdach, bislang ungedämmt. Der Dachboden ist sehr niedrig und nicht zum Wohnraum ausbaubar.

Unterdachdämmung wurde ausgeschlossen, um die Schrägen bzw. Decken in den darunterliegenden Wohnräumen nicht zu vertiefen.

Aufdachdämmung wurde mir als teuerste Variante erklärt. Die Idee war, die Dämmung einmal auf dem Dachboden zu verlegen und den Rest am Dach als Zwischensparrendämmung zu installieren. Einer der Dachdecker würde dies auch empfehlen, will aber keine Garantie für die Dichtigkeit in der Verbindung der beiden Dämmungen übernehmen. Ein weiterer Dachdecker (dessen Firma auch Energieberatung anbietet) meint, das sei kein Problem und tägliches Brot. Er arbeitet zusätzlich mit Sanierungsleisten. Zusätzlich bietet er als Hitzeschutz fürs 1.OG Holzweichfaserplatten mit an. Gedämmt werden soll mit Glaswolle. Das mit den Sanierungsleisten und den Holzplatten ist dem 3.Dachdecker vollkommen unbekannt.



Was meint ihr?

a) Kann so eine kombinierte Dämmung überhaupt und auf Dauer dicht sein und ist das eine gescheite Idee?

b) Oder lieber das ganze Dach in Zwischensparrendämmung?

c) Was haltet ihr von Sanierungsleisten?

d) Gibt es Erfahrungen Kosten/Nutzen Hitzeschutz Holzweichfaserplatten? Lohnt eine solche Investition?

e) Die Planung der Dämmung lieber einem Bauingenieur überlassen oder sind gute Dachdeckermeister da normalerweise fit drin?



2. Es gibt auch unterschiedliche Meinungen zur Dicke der Dämmung. 2 Dackdecker favorisieren 16er Zwischensparrendämmung und der Dritte würde auf die Balken noch 4 cm Holz draufnageln und schwört auf eine 20er Dämmung um die Vorschriften einzuhalten.



3. In einem Abstellraum unter dem Dach befindet sich ein 2 Jahre altes Dachfenster. 2 der Dachdecker sagen, das muß getauscht werden, da es nicht zur Dämmung passt. Der dritte im Bunde meint, na ja, ist nur der Abstellraum. Würde er erst mal lassen.?



4. Der Kamin im Haus ist nur einfach gemauert. Im EG ist ein Holzöfchen angeschlossen. Brennt dies längere Zeit werden die Wände drumherum recht heiß. Im 1.OG wünscht sich meine Mutter auch so einen Ofen. Ich werde hierzu nochmal den Schornsteinfeger befragen. Gibt es denn Erfahrungen, ob die Dämmung hiervon Schaden nehmen kann?



5. Habe gelesen, dass es auch Förderzuschüsse für eine alleinige Dachsanierung gibt, die man über einen Experten (Ingenieure etc.) beantragen kann, der das ganze auch plant. War oder ist das aktuell und wenn ja, gibt es Erfahrungswerte was so ein Experte kostet und wie lange das mit dem Antrag dauert?



Ich weiß, ganz schön viele Fragen. Bin mir aufgrund der verschiedenen Dachdeckermeinungen etwas unsicher, aber will es nicht mehr auf die ganz lange Bank schieben, weil es schon an einer Stelle reinregnet und die Dachdecker in den letzten Jahren meinten, das Dach ist langsam auf. Da es ganz schön viel Geld ist, möchte ich es kosten-/nutzenmäßig so gut wie möglich machen.



Wem der Wust an Fragen zuviel ist, ich bin auch für Erfahrungswerte/Meinungen zu einzelnen Punkten dankbar.



Grüße

Simoni





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