Hallo miteinander,
nachdem ich ohne Ende im Internet stöbere und die Verwirrung ständig weiter zu- statt abnimmt habe ich mich in meiner Verzweiflung heute hier registriert und hoffe auf Eure Ratschläge/Erfahrungswerte.
Jede Lösung hat Vor- und vor allem Nachteile, ich bin total konfus und komme einfach zu keinem wirklichen Ergebnis. :o
Zwar habe ich hier auch schon einiges an Beiträgen gelesen, doch ich hätte bitte gerne mal Meinungen zu meinem speziellen Fall.
Ich habe ein neu gebautes Holzhaus (Blockbohlen) in einem Feriengebiet, für das ich eine Heizung und Warmwasserbereitung benötige.
Das Häuschen hat eine Grundfläche von 30 m², bestehend aus einem nach oben offenen Wohnraum und drei kleineren Räumen, die nebeneinander liegen. Darin befinden sich das Bad (3 m²), die Küche (zum Wohnraum hin offen, 4 m²) und dazwischen ein kleiner Abstellraum (2 m²), der Wohnraum hat 21 m². Über den drei kleinen Räumen befindet sich noch ein offener Schlafboden.
Rauminhalt der gesamten Hütte beträgt ca. 100 m³.
Fußboden, Dach und Wände werden selbstverständlich gut isoliert, auch wenn die EnEv nicht einzuhalten ist, es gibt auch keine Fördermittel, KfW-irgendwas usw., da kein Wohn- sondern Ferienhaus.
Rein rechnerisch komme ich auf einen Heizwärmebedarf von ca. 6.800 KWh/Jahr und eine benötigte maximale Heizleistung von 3,7 KW.
Energiepreise derzeit pro KWh: Strom 0,30 , Gas 0,10 .
Heizen mit Holz ist auf dem Gelände nicht erlaubt. Das Gas kommt bequem über einen Erdgasanschluss, also kein Gedöns mit Gasflaschen oder Tank nötig.
Wichtig ist, dass das Häuschen im Winter durchgehend auch bei Abwesenheit auf Temperatur gehalten wird.
Warmwasserbereitung über elektr. Durchlauferhitzer ist nicht möglich wg. zu hoher Leistung/zu geringer Absicherung. Evtl. käme noch ein (elektrischer) Speicher in Frage, aber es wohnt die meiste Zeit nur eine Person dort, wodurch der WW-Bedarf eher gering ist. Es muss dennoch möglich sein, mal eine Mini-Badewanne mit WW zu befüllen (ca. 185 L), was einen größeren Speicher erfordern würde - aber macht das Sinn, wenn man vielleicht 1-2 mal pro Woche badet, die restliche Zeit duscht?
Eigentlich wäre mir was im Durchlauferhitzer-Prinzip schon sympathischer, gibt es ja auch gasbetrieben.
Das Haus wird häufig und über alle Jahreszeiten genutzt. Es sind einige Fenster vorhanden, wodurch die Stellfläche an den Wänden nicht gerade üppig ist. Da dort Möbel stehen sollen möchte ich ungerne viel Fläche für Heizkörper opfern. Doch wenn es nicht anders geht müsste ich mir andere Lösungen für die Möbel/Stauraum überlegen.
Zuerst dachte ich an eine Fußbodenheizung im Trockenbausystem, aber da würde der gesamte Fußbodenaufbau viel zu hoch werden, das habe ich bereits verworfen. Also eine Gastherme mit Heizkörpern? Gibt es da auch welche die sozusagen raumsparend sind, also viel Leistung bei kleiner Fläche?
Was ich zu den Gasthermen bisher las gibt mir aber auch zu denken - denn es müsste ja wohl eine sein mit geringer Leistung, und die sind anscheinend um einiges teurer als die anderen. WW-Bereitung im DLE-System ist damit dann auch nicht möglich.
Wenn die Therme überdimensioniert ist taktet sie wohl zu häufig, hieß es - und da würde ich wahnsinnig, dauernd dieses "klock" zu hören .... das Problem habe ich nämlich schon in meiner Wohnung, wo die Therme nebenan hängt und ich nachts höre wenn die anspringt. Und effizient ist das ja auch nicht.
Ein Gas-Kaminofen wäre auch schön, aber reicht ein Ofen für die ganze Hütte? Da müsste zumindest im Bad sicher noch ein Elektroheizkörper rein. Heizen bei Abwesenheit wäre mit dem Ofen möglich, habe einen von Oranier gefunden mit eingebautem Thermostat. Wäre jedenfalls die allerleiseste Variante..... :sleeping
Andererseits ist ein Schornstein nötig und es müsste vom Gasanschluss außen noch eine Gasleitung über fast 6m dahin gelegt werden wo der Ofen stehen könnte.
Dann gäbe es noch das Split-Klimagerät mit Heizung. Wie ist das denn da mit dem Geräuschpegel, innen und außen?
Wenn da so ein Teil die ganze Zeit vor sich hin brummt wäre die Nachbarschaft sicher not amused ... :-/
Zum Kühlen würde ich das Gerät wohl eher nicht benutzen, höchstens mal im Ausnahmefall. Aber ich fände es gut, so ein Gerät oben an der Wand montieren zu können, wodurch mir die Wand-Möbel-Stellflächen erhalten blieben.
Wie sieht es da mit dem Verbrauch aus, gibt es irgendwelche Werte an denen man sich orientieren kann?
Was sonst noch? Infrarotheizkörper? Konnte bisher noch nichts eindeutiges dazu herausfinden - entweder es wird bejubelt oder verteufelt, die Berichte im Netz sind da total gegensätzlich.
Gibt es sonst irgendwas, woran ich noch nicht gedacht habe?
Preislich habe ich mich mal grob an dem orientiert, was ich so in Online-Shops fand. Da ich selber nicht sowas installieren könnte muss ich mich eh an einen Fachbetrieb wenden und werde da sicher schon für Material/Geräte deutlich mehr zahlen.
Ja, also, worüber ich mich freuen würde sind Erfahrungen die Ihr selber habt oder Einschätzungen, was für so ein kleines Häuslein die beste Möglichkeit zum Heizen ist, vom Platzbedarf her und wo sich die Investitions- und laufenden Kosten im Rahmen halten ... Es wäre super, wenn ich mit max. 6.000 für die komplette Anlage hinkäme.
Danke schonmal für hilfreiche Beiträge
:konfusius
nachdem ich ohne Ende im Internet stöbere und die Verwirrung ständig weiter zu- statt abnimmt habe ich mich in meiner Verzweiflung heute hier registriert und hoffe auf Eure Ratschläge/Erfahrungswerte.
Jede Lösung hat Vor- und vor allem Nachteile, ich bin total konfus und komme einfach zu keinem wirklichen Ergebnis. :o
Zwar habe ich hier auch schon einiges an Beiträgen gelesen, doch ich hätte bitte gerne mal Meinungen zu meinem speziellen Fall.
Ich habe ein neu gebautes Holzhaus (Blockbohlen) in einem Feriengebiet, für das ich eine Heizung und Warmwasserbereitung benötige.
Das Häuschen hat eine Grundfläche von 30 m², bestehend aus einem nach oben offenen Wohnraum und drei kleineren Räumen, die nebeneinander liegen. Darin befinden sich das Bad (3 m²), die Küche (zum Wohnraum hin offen, 4 m²) und dazwischen ein kleiner Abstellraum (2 m²), der Wohnraum hat 21 m². Über den drei kleinen Räumen befindet sich noch ein offener Schlafboden.
Rauminhalt der gesamten Hütte beträgt ca. 100 m³.
Fußboden, Dach und Wände werden selbstverständlich gut isoliert, auch wenn die EnEv nicht einzuhalten ist, es gibt auch keine Fördermittel, KfW-irgendwas usw., da kein Wohn- sondern Ferienhaus.
Rein rechnerisch komme ich auf einen Heizwärmebedarf von ca. 6.800 KWh/Jahr und eine benötigte maximale Heizleistung von 3,7 KW.
Energiepreise derzeit pro KWh: Strom 0,30 , Gas 0,10 .
Heizen mit Holz ist auf dem Gelände nicht erlaubt. Das Gas kommt bequem über einen Erdgasanschluss, also kein Gedöns mit Gasflaschen oder Tank nötig.
Wichtig ist, dass das Häuschen im Winter durchgehend auch bei Abwesenheit auf Temperatur gehalten wird.
Warmwasserbereitung über elektr. Durchlauferhitzer ist nicht möglich wg. zu hoher Leistung/zu geringer Absicherung. Evtl. käme noch ein (elektrischer) Speicher in Frage, aber es wohnt die meiste Zeit nur eine Person dort, wodurch der WW-Bedarf eher gering ist. Es muss dennoch möglich sein, mal eine Mini-Badewanne mit WW zu befüllen (ca. 185 L), was einen größeren Speicher erfordern würde - aber macht das Sinn, wenn man vielleicht 1-2 mal pro Woche badet, die restliche Zeit duscht?
Eigentlich wäre mir was im Durchlauferhitzer-Prinzip schon sympathischer, gibt es ja auch gasbetrieben.
Das Haus wird häufig und über alle Jahreszeiten genutzt. Es sind einige Fenster vorhanden, wodurch die Stellfläche an den Wänden nicht gerade üppig ist. Da dort Möbel stehen sollen möchte ich ungerne viel Fläche für Heizkörper opfern. Doch wenn es nicht anders geht müsste ich mir andere Lösungen für die Möbel/Stauraum überlegen.
Zuerst dachte ich an eine Fußbodenheizung im Trockenbausystem, aber da würde der gesamte Fußbodenaufbau viel zu hoch werden, das habe ich bereits verworfen. Also eine Gastherme mit Heizkörpern? Gibt es da auch welche die sozusagen raumsparend sind, also viel Leistung bei kleiner Fläche?
Was ich zu den Gasthermen bisher las gibt mir aber auch zu denken - denn es müsste ja wohl eine sein mit geringer Leistung, und die sind anscheinend um einiges teurer als die anderen. WW-Bereitung im DLE-System ist damit dann auch nicht möglich.
Wenn die Therme überdimensioniert ist taktet sie wohl zu häufig, hieß es - und da würde ich wahnsinnig, dauernd dieses "klock" zu hören .... das Problem habe ich nämlich schon in meiner Wohnung, wo die Therme nebenan hängt und ich nachts höre wenn die anspringt. Und effizient ist das ja auch nicht.
Ein Gas-Kaminofen wäre auch schön, aber reicht ein Ofen für die ganze Hütte? Da müsste zumindest im Bad sicher noch ein Elektroheizkörper rein. Heizen bei Abwesenheit wäre mit dem Ofen möglich, habe einen von Oranier gefunden mit eingebautem Thermostat. Wäre jedenfalls die allerleiseste Variante..... :sleeping
Andererseits ist ein Schornstein nötig und es müsste vom Gasanschluss außen noch eine Gasleitung über fast 6m dahin gelegt werden wo der Ofen stehen könnte.
Dann gäbe es noch das Split-Klimagerät mit Heizung. Wie ist das denn da mit dem Geräuschpegel, innen und außen?
Wenn da so ein Teil die ganze Zeit vor sich hin brummt wäre die Nachbarschaft sicher not amused ... :-/
Zum Kühlen würde ich das Gerät wohl eher nicht benutzen, höchstens mal im Ausnahmefall. Aber ich fände es gut, so ein Gerät oben an der Wand montieren zu können, wodurch mir die Wand-Möbel-Stellflächen erhalten blieben.
Wie sieht es da mit dem Verbrauch aus, gibt es irgendwelche Werte an denen man sich orientieren kann?
Was sonst noch? Infrarotheizkörper? Konnte bisher noch nichts eindeutiges dazu herausfinden - entweder es wird bejubelt oder verteufelt, die Berichte im Netz sind da total gegensätzlich.
Gibt es sonst irgendwas, woran ich noch nicht gedacht habe?
Preislich habe ich mich mal grob an dem orientiert, was ich so in Online-Shops fand. Da ich selber nicht sowas installieren könnte muss ich mich eh an einen Fachbetrieb wenden und werde da sicher schon für Material/Geräte deutlich mehr zahlen.
Ja, also, worüber ich mich freuen würde sind Erfahrungen die Ihr selber habt oder Einschätzungen, was für so ein kleines Häuslein die beste Möglichkeit zum Heizen ist, vom Platzbedarf her und wo sich die Investitions- und laufenden Kosten im Rahmen halten ... Es wäre super, wenn ich mit max. 6.000 für die komplette Anlage hinkäme.
Danke schonmal für hilfreiche Beiträge
:konfusius
Minihaus: Heizung und Warmwasserbereitung
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