Liebe Forumianer,
ich habe mal wieder ein Korinthen-K-Thema, zu welchem ich gerne eure Meinung hören würde.
Fall: Abdichtung nach DIN 18195 Teil 4, Geländeoberkante ca. 20 cm über OK Bodenplatte (Abdichtung über GOK ausreichend). Die Bodenplatte ist mit einer G200 S4, perforiert durch Elektriker / Sanitär und Putzarbeiten, als Mauersperrbahn eine G200 DD. Soweit also nicht unüblich. Nicht unüblicher auch, dass die G200 DD über die als verlorene Schalung eingesetzte Vertikaldämmung der Bodenplatte hinweggeht. Darauf kommt nun ein Leichthochlochziegel, der mit einer Dichtschlämme bis auf die XPS-Platte geführt wird. Das ganze System dann verputzt (LUP mit Scheibenputz).
Siehe auch die Foto-Anlage (modifizierter Ausschnitt aus der 18195 Bbl. 1 von 2011 / Bild 3.)
Frage: seht ihr den Anschlusss der Schlämme an die Bahn als ausreichend an? Wie sicher haltet ihr den Übergang XPS auf Poroton in Hinblick auf Rissgefahr und Unterläufigkeit der Abdichtung? Wie wertet ihr den T-Stoß zwischen Schlämme und Sperrbahn hinsichtlich möglicherweise aufsteigender Feuchtigkeit?
"Reicht" euch das, bzw. wie interpretiert ihr diese Darstellungen? Alle Abbildungen im Bbl. 1 führen in diesen Fällen vom Mauerwerk auf die Bodenplatte, die ja hier vor Kopf durch die XPS "verlängert" wird.
Hierzu noch der Ausschnitt aus der DIN 18195 Teil 4 / 2011:
Ich bin gespannt auf eure Meinung und danke euch für selbige!
Abdichtung BoPla_Sockel_18195_4.jpg
ich habe mal wieder ein Korinthen-K-Thema, zu welchem ich gerne eure Meinung hören würde.
Fall: Abdichtung nach DIN 18195 Teil 4, Geländeoberkante ca. 20 cm über OK Bodenplatte (Abdichtung über GOK ausreichend). Die Bodenplatte ist mit einer G200 S4, perforiert durch Elektriker / Sanitär und Putzarbeiten, als Mauersperrbahn eine G200 DD. Soweit also nicht unüblich. Nicht unüblicher auch, dass die G200 DD über die als verlorene Schalung eingesetzte Vertikaldämmung der Bodenplatte hinweggeht. Darauf kommt nun ein Leichthochlochziegel, der mit einer Dichtschlämme bis auf die XPS-Platte geführt wird. Das ganze System dann verputzt (LUP mit Scheibenputz).
Siehe auch die Foto-Anlage (modifizierter Ausschnitt aus der 18195 Bbl. 1 von 2011 / Bild 3.)
Frage: seht ihr den Anschlusss der Schlämme an die Bahn als ausreichend an? Wie sicher haltet ihr den Übergang XPS auf Poroton in Hinblick auf Rissgefahr und Unterläufigkeit der Abdichtung? Wie wertet ihr den T-Stoß zwischen Schlämme und Sperrbahn hinsichtlich möglicherweise aufsteigender Feuchtigkeit?
"Reicht" euch das, bzw. wie interpretiert ihr diese Darstellungen? Alle Abbildungen im Bbl. 1 führen in diesen Fällen vom Mauerwerk auf die Bodenplatte, die ja hier vor Kopf durch die XPS "verlängert" wird.
Hierzu noch der Ausschnitt aus der DIN 18195 Teil 4 / 2011:
6 Anordnung
6.1 Wände
6.1.1 Alle vom Boden berührten Außenflächen der Umfassungswände sind gegen seitliche Feuchtigkeit nach 7.3 abzudichten.
[ ]
6.1.3 Die Abdichtung nach 6.1.1 muss unten bis zum Fundamentabsatz reichen und so an die waagerechte Abdichtung nach 6.1.2 herangeführt oder mit ihr verklebt werden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken, insbesondere im Bereich von Putzflächen entstehen können (Putzbrücken).
6.1 Wände
6.1.1 Alle vom Boden berührten Außenflächen der Umfassungswände sind gegen seitliche Feuchtigkeit nach 7.3 abzudichten.
[ ]
6.1.3 Die Abdichtung nach 6.1.1 muss unten bis zum Fundamentabsatz reichen und so an die waagerechte Abdichtung nach 6.1.2 herangeführt oder mit ihr verklebt werden, dass keine Feuchtigkeitsbrücken, insbesondere im Bereich von Putzflächen entstehen können (Putzbrücken).
Ich bin gespannt auf eure Meinung und danke euch für selbige!
Abdichtung BoPla_Sockel_18195_4.jpg
Abdichtung DIN 18195-4 / Schlämme auf XPS an G200 DD
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