mardi 10 janvier 2017

Versottung und seine Auswirkungen

Hallo liebe Bauexperten,

bei mir geht es um folgenden Sachverhalt:

DHH - gebaut um 1950
Vor 3 Jahren kernsaniert....und immer noch dabei

Konkret geht um um einen der zwei gemauerten Kamine - Bis vor 3 Jahren war dort eine Ölheizung aus den 80ern angeschlossen - Folge des jahrzehntelangen Heizens => Kaminversottung! Soweit so gut. Die Versottung war nur im OG vorhanden, hauptsächlich im Bereich zum Dachboden. Dies lag wohl daran, dass es sich beim Aufbau um ein Kaltdach handelt. Die versottung zog bis in die verputzte Heraklithdecke in einem Radus von rund 50cm. Am schlimmsten war es im Flur, dieser war zudem nicht beheizt. In den anderen Räume dennoch sichbar, Putz jedoch noch fest. Im Flur wurde die alte Decke komplett entfernt und erneuert. Hier ist nun Ruhe.
Vielleicht wäre anbei noch zu erwähnen, das die Heizung vor 3 Jahren einer Buderus Therme(Brennwert) wich. Diese läuft an einem flexiblen Einfachrohr welches mittels Abstandhalter in den vorhandenen Kamin eingezogen wurde (Kamin wurde Schornsteinfegern von innen gründlich gereinigt). Meiner meiner nach nicht stramm genug (liegt teilweise am Schornstein an) aber das wird in Eigenlesitung noch korrigiert. Dazu kommt - (ist mir die Tage erst aufgefallen) - die Abgasleitung ist undicht und als Folge tritt Kondenswasser unterhalb der Wartungsöffnung aus(vom Dachboden über klappe erreichbar). Liegt wohl an mangelhafter Montage oder defekter Dichtung. Kamera war zur Lokalisierung schon drin. Somit ist der Schornstein von Innen zur Zeit noch Kondenswasserbelastet. Im Schornstein selbst herrscht zur Zeit im Heizbetrieb eine Temp. von um die 20 Grad(quasi im "Ringspalt"). Seitdem der Fehler bekannt ist habe ich die Wartungsklappe unterhalb der Therme im Keller geöffnet - der Staub/Dreck der dort noch liegt ist somit sehr feucht. Ist die Klappe im Keller geschlossen steigt die rel. Luftfeuchtigkeit bei den 20 Grad auf ca 75-80% - habe ich sie geöffnet sind es nur noch 35%. Habe die Klappe somit zur Zeit offen - auch wenn die Therme somit Falschluft zieht. Hab ein wenig Sorge vor der Feuchtigkeit.
Hinzu kommt noch mehr Feuchtigkeit...vor 3 Woche bekam ich im OG auf ca 45m² Fliessestrich geliefert - zur Zeit befindet er sich in der Aufheizphase bei 40 Grad Vorlauf. Die extreme Tropfsteinhöhle ist somit vorbei.
Nun habe ich aber das Gefühl, das die Versottung im Deckenbereich wo noch verputzes Heraklith vorhanden ist, zugenommen hat. Der Feuchtigkeitsmesser bestätigt dies. Messe ich die Decke im nicht-betroffenen Bereich liegt die Feuchtigkeit im Bereich 3-10% => also trocken -- messe ich im Bereicht der alten Versottung sind es zwischen 3 und 30% =>also definitiv erhöht.
Dazu sollte ich erwähnen, dass der Schornstein selbst von außen neu verputzt wurde (Altputz runter - mit Drahbürste gereinig - teilweise Fugen erneuert und im Anschluss neu verputzt). Dieser ist lt. Feuchtemessgerät Knochentrocken - genau wie die Innenwäne.
Das einzige was mir also Sorgen bereitet sind die Decken. Diese werden noch Abgehangen (Dampfsperre - Profilsystem Metall - GK-Platte). Damit möchte ich zur eigenen Sicherheit aber erst loslegen, wenn die alte Decke wirklich trocken ist.
Was ich mich Frage - ist der alte versottete Deckenbereicht empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit als die mangelfreie Decke? Der im Zement enthaltene Kalk wandelt sich bei Versottung ja zum Teil in Gips um. Da Gips generell feuchteempfindlicher ist als normaler Zement Frage ich mich ob dies evtl. im Zusammenhang steht.
Unabhängig von der Instandsetzung der Abgasleitung fällt mir nicht wirklich ein, wo die Ursache der Feuchten Deckenbereiche liegt.
Ich hoffe ihr könnt meine Absätze so sortieren das sie einen Sinn ergeben und habt vielleicht noch die ein oder andere Idee wie ich weiter vorgehen soll.

Vorab Vielen Dank an alle Lesenden.


Beste sanierende Grüße


Versottung und seine Auswirkungen

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