Hallo liebes Forum,
aus aktuellem Anlass recherchiere ich seit einigen Tagen diverse Informationen zum Thema Bau/Ausbau/Sanierung/Umbau. Auf diese Weise stieß ich heute morgen auf das Forum. Mein Anliegen ist hier hoffentlich richtig platziert. ;)
Worum geht es?
Meine Schwiegereltern bewohnen seit einigen Jahren Ihr Haus allein. Nun haben Sie den Vorschlag gemacht, unsere Familie gern mit hineinnehmen zu wollen - völlig freibleibend natürlich. ;) Da wir ohnehin gerade dabei sind uns wohntechnisch zu verändern erscheint uns diese Idee zumindest einmal nachdenkenswert. Jetzt gilt es, zu überlegen, ob das überhaupt möglich ist und mit welchem Aufwand.
Fakten zum Haus
Es handelt sich um eine Maussivhaus-DHH (aus den 50er Jahren) mit Walmdach, mit ca. 30° Neigung:
grafik_haus1.png
Das Haus verfügt über ein Kellergeschoss (KG), erstes und zweites Obergeschoss sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Jede der vier Etagen verfügt über ausreichend hohe Decken (im Keller nicht ganz so hoch aber passabel). Die Maße des Hauses betragen 8,4m x 7,50m. Der Walm des Walmdaches ragt etwa 2,50m in die Raummitte hinein.
Das Vorhaben
Die Idee ist nun, das Haus vollständig aus- und teils umzubauen (aber alles im Innenraum), um daraus ein Zweigenerationenhaus zu machen. Einerseits soll der Keller teilweise ausgebaut werden, um dort zwei Zimmer (bspw. Kinder-/Jugendzimmer) unterzubringen. Im 1. Obergeschoss (Hochparterre) soll die Wohnung für meine Schwiegereltern untergebracht werden. Im 2. Obergeschoss sowie dem Dachgeschoss würde meine Familie dann wohnen.
Das bringt mich also zum Grund für meine Nachfrage. Die Wohnfläche je Etage liegt bei etwa 50-60m² (je nach Geschoss). Das ist jetzt nicht so wahnsinnig groß. Deshalb kam mir der Gedanke, im DG wenigstens den maximal möglichen Platz nutzbar zu machen und aus dem Walmdach ein Satteldach mit "Glasgiebel" zu machen. Das würde die effektiv nutzbare Grundfläche erheblich vergrößern und im Sinne der Verglasung auch viel Licht hineinlassen. Das wiederum würde einen gewissen Raumgrößeeffekt erzielen. ;) Unter "Glasgiebel" verstehe ich also eine Giebelwand, die mit großen Fenstern (bis in die Dachspitze) versehen ist. Siehe rote Markierung in der Skizze.
Die Frage
Genehmigungen usw. sollen jetzt erst einmal kein Thema sein, weil wir momentan erst einmal "theoretisch" darüber nachdenken. Meine Fragen an Euch wären nun: Gibt es bekannte Risiken beim Umbau eines solchen Daches? Welche Kosten sind - ganz grob geschätzt - zu veranschlagen? Wie lange dauert so ein Umbau? Muss das gesamte Dach entfernt und ein komplett neuer Dachstuhl aufgebaut werden oder genügt es den Walm zu entfernen, einen Giebel (inkl. Fenster) zu setzen und anschließend das Dach wieder zu komplettieren?
Herzliche Grüße,
Thomas
aus aktuellem Anlass recherchiere ich seit einigen Tagen diverse Informationen zum Thema Bau/Ausbau/Sanierung/Umbau. Auf diese Weise stieß ich heute morgen auf das Forum. Mein Anliegen ist hier hoffentlich richtig platziert. ;)
Worum geht es?
Meine Schwiegereltern bewohnen seit einigen Jahren Ihr Haus allein. Nun haben Sie den Vorschlag gemacht, unsere Familie gern mit hineinnehmen zu wollen - völlig freibleibend natürlich. ;) Da wir ohnehin gerade dabei sind uns wohntechnisch zu verändern erscheint uns diese Idee zumindest einmal nachdenkenswert. Jetzt gilt es, zu überlegen, ob das überhaupt möglich ist und mit welchem Aufwand.
Fakten zum Haus
Es handelt sich um eine Maussivhaus-DHH (aus den 50er Jahren) mit Walmdach, mit ca. 30° Neigung:
grafik_haus1.png
Das Haus verfügt über ein Kellergeschoss (KG), erstes und zweites Obergeschoss sowie ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Jede der vier Etagen verfügt über ausreichend hohe Decken (im Keller nicht ganz so hoch aber passabel). Die Maße des Hauses betragen 8,4m x 7,50m. Der Walm des Walmdaches ragt etwa 2,50m in die Raummitte hinein.
Das Vorhaben
Die Idee ist nun, das Haus vollständig aus- und teils umzubauen (aber alles im Innenraum), um daraus ein Zweigenerationenhaus zu machen. Einerseits soll der Keller teilweise ausgebaut werden, um dort zwei Zimmer (bspw. Kinder-/Jugendzimmer) unterzubringen. Im 1. Obergeschoss (Hochparterre) soll die Wohnung für meine Schwiegereltern untergebracht werden. Im 2. Obergeschoss sowie dem Dachgeschoss würde meine Familie dann wohnen.
Das bringt mich also zum Grund für meine Nachfrage. Die Wohnfläche je Etage liegt bei etwa 50-60m² (je nach Geschoss). Das ist jetzt nicht so wahnsinnig groß. Deshalb kam mir der Gedanke, im DG wenigstens den maximal möglichen Platz nutzbar zu machen und aus dem Walmdach ein Satteldach mit "Glasgiebel" zu machen. Das würde die effektiv nutzbare Grundfläche erheblich vergrößern und im Sinne der Verglasung auch viel Licht hineinlassen. Das wiederum würde einen gewissen Raumgrößeeffekt erzielen. ;) Unter "Glasgiebel" verstehe ich also eine Giebelwand, die mit großen Fenstern (bis in die Dachspitze) versehen ist. Siehe rote Markierung in der Skizze.
Die Frage
Genehmigungen usw. sollen jetzt erst einmal kein Thema sein, weil wir momentan erst einmal "theoretisch" darüber nachdenken. Meine Fragen an Euch wären nun: Gibt es bekannte Risiken beim Umbau eines solchen Daches? Welche Kosten sind - ganz grob geschätzt - zu veranschlagen? Wie lange dauert so ein Umbau? Muss das gesamte Dach entfernt und ein komplett neuer Dachstuhl aufgebaut werden oder genügt es den Walm zu entfernen, einen Giebel (inkl. Fenster) zu setzen und anschließend das Dach wieder zu komplettieren?
Herzliche Grüße,
Thomas
Sanierung & Umbau einer DHH zur Neunutzung
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