Hi Zusammen,
das Haus in welchem sich unsere zukünftige Eigentumswohnung befindet wird in den nächsten Wochen mit einer Außendämmung versehen (12+14cm). Das Haus an ist Baujahr 1975 und das Mauerwerk besteht aus 36,5cm Kalksandsteinen.
Großes Kopfzerbrechen bereitet mir nun der auskragende Balkon, welcher sich in unserer Wohnung befindet. Ein Teil des Balkons ist überdacht, allerdings sind auch ca. 40% im Freien. Zudem hat der Balkon auch eine Betonbrüstung. Es gibt schon Feuchteschäden bzw. fällt auf der Unterseite der Putz ab. Füge auch noch ein Bild hinzu, damit man sich die bauliche Situation besser vorstellen kann.
Die Frage ist nun, wie man hier am besten vorgeht in Kombination mit der vorzunehmenden Außendämmung. Nur Vorab: Ein Abschneiden des Balkons kommt nicht in Frage. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass dies aus energetischer Sicht die beste Lösung wäre.
Die Feuchteschäden müssen natürlich behoben werden bzw. muss der Balkon auch abgedichtet werden. Diesen Samstag wird erstmal der komplette Belag des Balkons entfernen. Als Aufbaufläche auf dem Beton habe ich dann aber lediglich 6-7cm zur Verfügung inkl. neuer Fliesen.
Wie sollte daher ein geeigneter Aufbau aussehen bzw. welche Methode ist/Materialien sind zur Abdichtung ist geeignet? Eine Dämmung der Ober- und Unterseite des Balkons ist meinerseits geplant, allerdings bin ich mir hier bezüglich der Dämmmaterialien (ev. Wedi Balco?) noch unsicher. Was eignet sich in so einem Fall?
Und letztendlich noch die Frage: Die Betonbrüstung entfernen oder nicht?
Wenn die Betonbrüstung nicht entfernt wird hat man ja auch wieder eine zusätzliche Kältebrücke und die Stirnseite würde sich nur schlecht dämmen lassen. Liege ich da richtig? Daher kam die Idee auf, ein Gerüst vor den Balkon zu stellen (wird zwar kompliziert, aber machbar) und dann die Brüstung Stück für Stück kleinzuschlagen. Anschließend ein Edelstahlgeländer montieren.
Oder lohnt sich dieser Aufwand nicht bzw. steht in keiner Relation zum Nutzen? Prinzipiell spricht nämlich nichts gegen die jetzige Betonbrüstung. Ich will aber vermeiden, dass wir an diesen Stellen größere Wärmebrücken bekommen an denen sich nach einiger Zeit auch Schimmel bilden kann.
Bin für alle Ratschläge dankbar!
Gruß,
Dennis
das Haus in welchem sich unsere zukünftige Eigentumswohnung befindet wird in den nächsten Wochen mit einer Außendämmung versehen (12+14cm). Das Haus an ist Baujahr 1975 und das Mauerwerk besteht aus 36,5cm Kalksandsteinen.
Großes Kopfzerbrechen bereitet mir nun der auskragende Balkon, welcher sich in unserer Wohnung befindet. Ein Teil des Balkons ist überdacht, allerdings sind auch ca. 40% im Freien. Zudem hat der Balkon auch eine Betonbrüstung. Es gibt schon Feuchteschäden bzw. fällt auf der Unterseite der Putz ab. Füge auch noch ein Bild hinzu, damit man sich die bauliche Situation besser vorstellen kann.
Die Frage ist nun, wie man hier am besten vorgeht in Kombination mit der vorzunehmenden Außendämmung. Nur Vorab: Ein Abschneiden des Balkons kommt nicht in Frage. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass dies aus energetischer Sicht die beste Lösung wäre.
Die Feuchteschäden müssen natürlich behoben werden bzw. muss der Balkon auch abgedichtet werden. Diesen Samstag wird erstmal der komplette Belag des Balkons entfernen. Als Aufbaufläche auf dem Beton habe ich dann aber lediglich 6-7cm zur Verfügung inkl. neuer Fliesen.
Wie sollte daher ein geeigneter Aufbau aussehen bzw. welche Methode ist/Materialien sind zur Abdichtung ist geeignet? Eine Dämmung der Ober- und Unterseite des Balkons ist meinerseits geplant, allerdings bin ich mir hier bezüglich der Dämmmaterialien (ev. Wedi Balco?) noch unsicher. Was eignet sich in so einem Fall?
Und letztendlich noch die Frage: Die Betonbrüstung entfernen oder nicht?
Wenn die Betonbrüstung nicht entfernt wird hat man ja auch wieder eine zusätzliche Kältebrücke und die Stirnseite würde sich nur schlecht dämmen lassen. Liege ich da richtig? Daher kam die Idee auf, ein Gerüst vor den Balkon zu stellen (wird zwar kompliziert, aber machbar) und dann die Brüstung Stück für Stück kleinzuschlagen. Anschließend ein Edelstahlgeländer montieren.
Oder lohnt sich dieser Aufwand nicht bzw. steht in keiner Relation zum Nutzen? Prinzipiell spricht nämlich nichts gegen die jetzige Betonbrüstung. Ich will aber vermeiden, dass wir an diesen Stellen größere Wärmebrücken bekommen an denen sich nach einiger Zeit auch Schimmel bilden kann.
Bin für alle Ratschläge dankbar!
Gruß,
Dennis
Balkonsanierung/Dämmung
Aucun commentaire:
Enregistrer un commentaire